Beitrags-Archiv für die Kategory 'Sklaverei allgemein'

Dürfen Menschenrechte gegen andere Kulturen durchgesetzt werden?

Freitag, 20. Mai 2011 23:53

Der deutsche Althistoriker Egon Flaig nimmt die Sklaverei als Beispiel, daß Menschenrechte mit Gewalt gegen kulturelle Sonderwünsche durchgesetzt werden dürfen. Eine Frage, die auch und gerade heute angesichts des militärischen Engagements der UN in islamischen Staaten hochaktuell ist. Ein guter Essay, wie alle aus der Feder dieses Autors.

Der tiefste Bruch in unserer Geschichte

Von Egon Flaig

Darf man Menschenrechte mit Gewalt gegen kulturelle Sonderwünsche durchsetzen? Wer den Fundamentalismus der Aufklärung fürchtet, hat die Abschaffung der Sklaverei nicht verstanden.

Wir leben in einer sklavenfreien Gesellschaft. Dieses Privileg verdanken wir der politischen Zerschlagung der sklavistischen Systeme im neunzehnten Jahrhundert. Doch wie stehen wir zu dieser Zerschlagung? Wie zu ihren Kosten? Wie dazu, ein universales Prinzip gewaltsam gegen kulturelle Sonderrechte durchzusetzen? Sklaverei existierte in jeder Hochkultur ohne Ausnahme sowie in sehr vielen der sogenannten primitiven Gesellschaften. Sie abzuschaffen bedeutete den tiefsten Bruch in der bisherigen kulturellen Entwicklung der Menschheit.

[...]

Thema: Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus), Sklaverei allgemein, Werterelativismus | Kommentare (2) | Autor:

Der Islam und die Weltgeschichte der Sklaverei

Freitag, 22. April 2011 22:54

Muslime waren und sind die schlimmsten Sklavenhändler der Geschichte

Seit dem Mittelalter versklavten islamische Eroberer und islamische Staaten über 50 Millionen Afrikaner. Der Sklavenhandel durch Muslime besteht bis in die Gegenwart (Sudan) und geht auf den Koran zurück. Diese Tatsachen werden sowohl von Menschenrechts-Organisationen als auch von westlichen Medien weitestgehend ausgeblendet.

Der vorliegende Artikel ist eine Rezension zu Egon Flaigs berühmtem Werk: Weltgeschichte der Sklaverei (C. H. Beck, 2009. 238 S., Fr. 22.90) durch den Münchener Historiker und Journalist Botho Keppel

[...]

Thema: Mythos friedlicher Islam, Sklaverei allgemein, Sklaverei und Islam | Kommentare (6) | Autor:

Mit dem Islam fing die organisierte Sklaverei und Vergewaltigung an

Donnerstag, 14. April 2011 20:20

 Von Michael Mannheimer

 Bild oben:
Arabische Sklavenhändler mit ihrer Beute

Der schlimmste und am längsten anhaltende Sklavenhandel der Weltgeschichte hat einen Namen: Islam

Die westliche Geschichtsklittierung hat, was das einseitige Aufzeichnen westlicher Untaten in der Geschichte anbelangt, genauso gut funktioniert, wie es ihr gelang, dem Islam angebliche Erfolge bei Toleranz und Wissenschaften anzudichten. Doch der Cordoba-Islam war genauso wenig tolerant gegenüber den in Spanien lebenden Christen und Juden, wie es das südafrikanische Apartheids-Regime gegenüber den Schwarzen war. Die Mauren hatten Zigtausende Christen ganzer Ortschaften gekreuzigt, verbrannt oder auf sonstige Art ermordet. Auch der Judenstern war keine Erfindung der Nazis, wie die linke Geschichtsschreibung uns wissen lässt, sondern wurde bereits 1000 Jahre zuvor den Juden durch die Muslime des “toleranten” Cordoba-Islam zu deren deutlicher Sichtbarmachung zwangsauferlegt. Und die in Andalusien bis heute zu besichtigenden Schädelminarette – erbaut aus den Totenschädeln ermordeter Christen – zeigen, dass die wahren Verhältnisse im damaligen, von Muslimen besetzten Andalusien doch gänzlich anders gewesen sein müssen, als man im Geschichtsunterricht oder – ganz aktuell – in diversen Talkshows oder Sondersendungen über die angeblich toleranten Wurzeln des Islam allerortens vernehmen darf. Denn weder damals noch heute war und ist der Islam jemals tolerant gegenüber Nicht-Muslimen gewesen. Koran und die Scharia verbieten eine Gleichstellung anderer Religionen mit der aus muslimischer Sicht einzig wahren Religion: dem Islam. Diesem Mythos stehen jedoch über 2000 Stellen aus den Suren und Hadithen entgegen, in denen Muslime dazu aufgefordert werden, “Ungläubige” zu töten, wo immer sie derer habhaft werden können.

Doch in einem anderen Punkt scheinen sich westliche Wissenschaft und die allermeisten, halb- und vollgebildeten Menschen bis heute wenigstens einig zu sein: eines der brutalsten Verbrechen wider die Menschlichkeit – die Sklaverei – ist westlich. Sicher, man weiß durchaus von den Stadtstaaten Athen und Rom zu berichten, weiß, dass die erste Demokratie der Weltgeschichte und das größte antike Reich auf dem Rücken schuftender Sklaven errichtet wurde.

Was aber eine industriell organisierte Sklavenproduktion anbelangt, also die millionenfache Versklavung ganzer afrikanischer Regionen, da waren “wir”, der Westen, der westliche Kolonialismus, zuvorderst die Amerikaner, die eigentlichen Übeltäter. Das weiß nicht nur jeder Geschichtslehrer, sondern jedes westliche Kind.

Doch nicht die europäischen Kolonialmächte waren die größten Sklavenhändler und -besitzer der Geschichte. Es waren die Araber:

Die Versklavung von Schwarzafrikanern durch die Araber hat früher angefangen, länger angedauert und vor allem: Sie hat weit mehr Opfer gefordert als die vergleichbare Wüterei der Europäer. Der Sklavenhandel der Araber begann schon im 7. Jahrhundert und endete erst im 19. Jahrhundert; insgesamt hat er nach Schätzung von Historikern zwischen 14 und 15 Millionen Opfern gefordert, davon 8 bis 9 Millionen allein nach 1500.

Quelle: B.Etemard: “L’ampleur de la traite négrière” Bulletin du Département d’Histoire Economique, Genf 1989

[...]

Thema: Sklaverei allgemein, Sklaverei und Islam | Kommentare (18) | Autor: