Die ersten Hautfarbe-Rassisten waren die Araber
Freitag, 7. Oktober 2011 20:29
Von Prof. Egon Flaig
Der Althistoriker Prof. Egon Flaig hat sich mit der Frage beschäftigt, wie die Hautfarbe zum Rassismus fand. Überlegungen zur kulturellen Genese (Entstehung) eines Untermenschentums. Mit Rassismus beschreibt man klassischerweise eine Ideologie, welche Menschen anderer Rasse, oft solche mit dunkler oder anderer Hautfarbe als minderwertig ansieht.
Egon Flaig schreibt, daß historisch gesehen erst einmal alle Sklavenhalter-Gesellschaften Rassisten in dem Sinne waren, als Herr und Sklave auf einer total unterschiedlichen Rangstufe standen. Insofern waren die alten Griechen und Römer Rassisten. In beiden Gesellschaften spielte die Hautfarbe aber keine Rolle, Sklaven waren Menschen mit den unterschiedlichsten Hautfarben, sehr oft auch blonde Germanen zum Beispiel. Für die Griechen war das Sklaventum eine Frage des Schicksals, Pech gehabt sozusagen! Auch für die alten Ägypter war die Hautfarbe kein Kriterium! Reden wir als nicht mehr lange um den Brei herum, die ersten, welche andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe verachteten, waren die Araber. Sie sind die Pioniere des „Hautfarbenrassismus“. [...]
Thema: Rassismus, Sklaverei und Islam | Kommentare (2) | Autor: Michael Mannheimer

