Beitrags-Archiv für die Kategory 'Natur und Umwelt'

Ein Wort an die Bundeskanzlerin zum Thema “Globale Erwärmung”

Mittwoch, 7. Mai 2014 17:07

Globale Erwärmung

Im Griechischen Altertum residierte in einer, dem Heiligtum von Delphi angeschlossenen Höhle ein weibliches Wesen, das sich permanent irgendwelche Halluzinogene reinzog, um dann unter deren Einfluss allerlei wirres Zeug zu verkünden – welches mehrheitlich nie eintraf. Heute scheinen wir ein ähnliches Szenario zu erleben; vielleicht hilft ja da der nachfolgende Brief.

***

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

Ich werde mich selbstverständlich nicht erdreisten – man weiß ja, was sich gehört – das Kanzleramt als “Höhle” zu bezeichen oder gar – selbst der bloße Gedanke käme einem Kapitalverbrechen gleich – Ihre Person des Konsums Halluzinationen verursachender Substanzen zu verdächtigen.

Nichtsdestoweniger: Ehe der ganze Menkenke in Sachen “Globale Erwärmung” losging, pflegte der Monat Mai sonnig und warm – sozusagen das Vestibül (geile Formulierung, nicht wahr?) zum Sommer  – zu sein. Inzwischen ist die erste Maiwoche des laufenden Jahres vorbei und es ist saukalt! Während ich hier sitze und diese Zeilen schreibe, habe ich eine Wollweste an und die Blüten in meinem Garten (z. B. die des Rhododendron) wollen sich, wegen zu niedriger Temperatur, nicht öffnen. [...]

Thema: Alternative Energien, Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen, Klima und Ökologie: Die Lügen der Grünen und Linken, Medien und ihre Lügen, Natur und Umwelt, Politik Deutschland | Kommentare (23) | Autor:

Frankenstein-Monster Energiewende

Donnerstag, 10. April 2014 10:37

Energiewende;

Ort: Das Labor für  “Experimente am Limit” der Dr. Frankenstina (welches sich seinerseits innerhalb der Geschlossenen Abteilung einer Psychiatrischen Klinik befindet).
Personen: Dr. A. Frankenstina, Labor-Verantwortliche; Sigor, ihr Faktotum.

Frankenstina: Lebt es noch, Sigor?
Sigor: Gerade so; extrem schwacher Puls, Chefin.
Frankenstina: Spritze ihm eine weitere Dosis von dem Mittel “Vernichtung von Mittelständler- und Rentner-Existenzen”.
Sigor: Wieviel, Chefin?
Frankenstina: Vorerst 10 Millionen Einheiten, danach sehen wir weiter.
Sigor: Bin schon dabei, Chefin.

Vorhang der Resignation

Quo usque tandem

Thema: Alternative Energien, Demokratie, Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen, Klima und Ökologie: Die Lügen der Grünen und Linken, Medien und ihre Lügen, Medien- u.Parteiendiktatur in Deutschland u.a.westl.Ländern, Natur und Umwelt, Politik Deutschland | Kommentare (9) | Autor:

Indonesien: Verbotene Jagd auf den größten Flughund der Welt

Sonntag, 23. Januar 2011 22:54

Pteropus Vampyrus, der seltenste Flughund der Erde, kurz vor seinem Tod durch das Messer des indonesischen Fängers (Foto: Michael Mannheimer)

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Vom Absturz bedroht: Über die Jagd auf den größten Flughund der Welt

Text und Fotos:  Michael Mannheimer

 Pangandaran, 1999

Mit seinen weißen Stränden, den allmorgendlich von Aktivität und Hektik geprägten Märkten und den zahlreichen Warungs,  den typischen indonesischen Imbißständen, ist Pangandaran eigentlich ein ganz normales Fischerdorf wie Tausende andere auch an den endlosen Küsten Indonesiens. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare (5) | Autor:

Das Schirmemacherdorf Bo Sang

Dienstag, 11. Januar 2011 4:15


Vom Ursprung und der Herstellung der berühmten thailändischen Schirme

Michael Mannheimer (Text und Fotos)

Chiang Mai, Sept.1998
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Schirme für wie für Götter

Ob am Night-Bazar in Chaing Mai, in den Kunsthandwerksläden Bangkoks und Phukets oder auf den Ständen der zahllosen Märkte Thailands: überall trifft man auf die farbenprächtigen und kunstvollen Erzeugnisse aus dem Land des Lächelns: Jade, Lack- und Silberarbeiten, Holzschnitzereien mit einer Fülle an unterschiedlichsten Motiven aus dem traditionsbewußten  Kulturleben des Königreichs.

Eines der auffälligsten Produkte jedoch und wohl das bekannteste kunsthand-werkliche Wahrzeichen des Landes sind die Schirme aus der Provinz Chiang Mai. Es gibt sie in allen Größen: von winzigen Tischdekorationen mit einem Durchmesser von 5 cm (bei voller Funktions-fähigkeit!) bis hin Größen, die die Innenräume ganzer Restaurants umspannen.

In ihrer zarten Struktur aus filigranem Bambus und Papier verdeutlichen diese Schirme wohl mehr als jedes andere Produkt das besondere ästhetische Empfinden der Thais, das geprägt ist von tiefer Sehnsucht nach einer umfassenden Harmonie. Und die Zerbrechlichkeit der Schirme scheint wie ein Sinnbild für die buddhistische These der Flüchtigkeit und Vergänglichkeit allen Seins – eine zentrale Lebensanschauung der tiefreligiösen Menschen Thailands. [...]

Thema: Ethnologie, Natur und Umwelt, Thailand und Islam | Kommentare deaktiviert | Autor:

Indonesiens letzte Waldmenschen

Sonntag, 9. Januar 2011 16:38

Die Deutsche Ulrike von Mengden kämpft seit über 30 für das Überleben der Orang Utans. Deren Lebensraum wird durch rücksichtlose Waldrodung und gezielte Jagd auf unsere nächsten tierischen Verwandten immer mehr bedrängt. Längst sind die “Waldmenschen” – so die wörtliche Bedeutung von “orang utan” auf indonesisch – vom Aussterben bedroht.

Text und Fotos von Michael Mannheimer

Ulrike von Mengden, Jakarta 1999

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Jakarta, August 1999

„Sie können ruhig „Alter Affe“ zu mir sagen. Für mich ist das eine Ehre“, mit diesen Worten und einem Lächeln auf ihren Lippen betritt Ulrike von Mengden ihre Terrasse in der Abteilung für Menschenaffen des Zoos Ragunan, Jakarta. Auf ihren Armen trägt sie Bella, ein 2 ½ jähriges Orang Utan Baby, das sich fest und hilfesuchend an seine Ersatzmutter klammert. „Fragen Sie mich ruhig, was Sie wollen. Nur fragen Sie mich nicht nach meinem Alter“, meint Mengden scherzend, während sie auf der Terrasse Platz nimmt. Sie greift zu einem Glas, füllt es mit frischem Orangensaft und gibt es dem Baby zu trinken. „Bella gefällt mir gar nicht. Seit einigen Tagen ist sie völlig apathisch und verläßt ihren Käfig überhaupt nicht mehr.“

Bella ist einer von derzeit 32 Orang Utans, die sich in der Obhut Mengdens befinden. „Auch eines der Opfer“, bemerkt sie lakonisch, während sie Bella den Orangensaft schluckweise verabreicht. Was sie mit dem Wort „Opfer“ meint, muß in Indonesien niemandem erklärt werden. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare deaktiviert | Autor: