Beitrags-Archiv für die Kategory 'Indonesien u.Islam'

Ein Lied zur Europawahl

Dienstag, 20. Mai 2014 18:39

Europawahl; fert. Bild

Die meisten -wenn nicht alle – Leser werden das deutsche Weihnachtslied kennen, das mit “Morgen, Kinder, wird’s was geben” beginnt. Ich habe mir erlaubt, den Text dieses Liedes auf ein bevorstehenden Ereignis von einer gewissen Bedeutung umzumünzen; der geeignete Zeitpunkt, um es zu singen, wäre der kommende 24. Mai. In seiner ursprünglichen Form hat das Lied vier Verse; angesichts der Spannweite des von mir behandelten Themas, habe ich einige hinzugefügt.

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Hier zunächst den ersten Vers des Originals, um Ihnen das Verrsmaß ins Gedächtnis zurückzurufen:

Morgen, Kinder, wird’s was geben,
Morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben,
Wird in unsrem Hause sein.
Einmal werden wir noch wach,
Heißa, dann ist Weihnachtstag!

usw.

Jetzt die Adaptation: [...]

Thema: Abschaffung Deutschlands und Europas, Angriff der Linken gegen Europa, Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge als Mittel der Islamisierung Europas, Auto-Rassismus im Westen, Dschihad - Der ewige Krieg des Islam gegen "Ungläubige", Feinde Deutschlands und Europas, Indonesien u.Islam, Islamisierung - Eurabia, Kosten für islamische Immigration, Politik Deutschland, Scharisierung des Westens, Unterwanderungsstrategien des Islam | Kommentare (30) | Autor:

Das buddhistische Weltwunder Borobudur

Montag, 24. Januar 2011 0:08

Die sagenhafteTempelanlage Borobudur in Java gilt als der größte buddhistische Tempel südlich des Äquators – und als der älteste in Südostasien

Text und Fotos: Michael Mannheimer

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Borobudur 1999

Er muß sich gefühlt haben wie ein halbes Jahrhundert später der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, als er auf die ersten Überreste des sagenhaften Troja stieß: beglückt und berauscht, ungläubig und voller Erstaunen zugleich.

So wie diese griechische Stadt galt die buddhistische Tempelanlage Borobudur auf Java, Indonesien, über Jahrhunderte als Mythos, nicht wirklich existent, besungen nur in den Mythen und mündlichen Überlieferungen der Völker.

Doch als im Jahre 1814 Sir Stamford Raffles (Bild links), der damalige britische Gouverneur auf Indonesien, selbst ein vielseitig wissenschaftlich interessierter Mann, von der legendenumrankten Tempelanlage erfuhr, machte er sich sogleich auf den Weg, das Geheimnis Borobudurs zu lüften. Unweit der Stadt Yogjakarta, Zentraljava, am Fuße des mächtigen Vulkans Merapi, entdeckte er schließlich die Stelle, an der er den Borobudur mit großer Wahrscheinlichkeit vermutete.

Mit über 200 javanischen Arbeitern grub er sich Schicht um Schicht durch mannhohes Gestrüpp und eine meterdicke Lavadecke, bis er, gleichsam einer buddhistischen Erleuchtung, auf die oberste Stupa der Tempelanlage stieß. Es war die Geburtsstunde einer archäologischen Sensation – der Borobudur – der Welt größtes buddhistisches Baudenkmal, erblickte nach einem Jahrhunderte währenden Schlaf das Licht der Welt. [...]

Thema: Archäologie, Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Indonesien u.Islam | Kommentare (2) | Autor:

Indonesien: Verbotene Jagd auf den größten Flughund der Welt

Sonntag, 23. Januar 2011 22:54

Pteropus Vampyrus, der seltenste Flughund der Erde, kurz vor seinem Tod durch das Messer des indonesischen Fängers (Foto: Michael Mannheimer)

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Vom Absturz bedroht: Über die Jagd auf den größten Flughund der Welt

Text und Fotos:  Michael Mannheimer

 Pangandaran, 1999

Mit seinen weißen Stränden, den allmorgendlich von Aktivität und Hektik geprägten Märkten und den zahlreichen Warungs,  den typischen indonesischen Imbißständen, ist Pangandaran eigentlich ein ganz normales Fischerdorf wie Tausende andere auch an den endlosen Küsten Indonesiens. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare (5) | Autor:

Indonesiens letzte Waldmenschen

Sonntag, 9. Januar 2011 16:38

Die Deutsche Ulrike von Mengden kämpft seit über 30 für das Überleben der Orang Utans. Deren Lebensraum wird durch rücksichtlose Waldrodung und gezielte Jagd auf unsere nächsten tierischen Verwandten immer mehr bedrängt. Längst sind die “Waldmenschen” – so die wörtliche Bedeutung von “orang utan” auf indonesisch – vom Aussterben bedroht.

Text und Fotos von Michael Mannheimer

Ulrike von Mengden, Jakarta 1999

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Jakarta, August 1999

„Sie können ruhig „Alter Affe“ zu mir sagen. Für mich ist das eine Ehre“, mit diesen Worten und einem Lächeln auf ihren Lippen betritt Ulrike von Mengden ihre Terrasse in der Abteilung für Menschenaffen des Zoos Ragunan, Jakarta. Auf ihren Armen trägt sie Bella, ein 2 ½ jähriges Orang Utan Baby, das sich fest und hilfesuchend an seine Ersatzmutter klammert. „Fragen Sie mich ruhig, was Sie wollen. Nur fragen Sie mich nicht nach meinem Alter“, meint Mengden scherzend, während sie auf der Terrasse Platz nimmt. Sie greift zu einem Glas, füllt es mit frischem Orangensaft und gibt es dem Baby zu trinken. „Bella gefällt mir gar nicht. Seit einigen Tagen ist sie völlig apathisch und verläßt ihren Käfig überhaupt nicht mehr.“

Bella ist einer von derzeit 32 Orang Utans, die sich in der Obhut Mengdens befinden. „Auch eines der Opfer“, bemerkt sie lakonisch, während sie Bella den Orangensaft schluckweise verabreicht. Was sie mit dem Wort „Opfer“ meint, muß in Indonesien niemandem erklärt werden. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare deaktiviert | Autor: