Beitrags-Archiv für die Kategory 'Ethnologie'

Joschka Fischer: “Die Deutschen müssen ausgedünnt werden!”

Montag, 16. Januar 2012 14:28

Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht. Gekennzeichnet ist er durch die spezielle Absicht,

„eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“.

Dabei ist allein die Absicht zur Vernichtung der Gruppe erforderlich, nicht aber auch die vollständige Ausführung der Absicht, um den Straftatbestand des Genozids zu erfüllen. Es muss eine über den Tatvorsatz hinausgehende Absicht vorliegen, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

Absicht und Ausführung sind – was die massive Islamisierung Deutschlands und Europas anbetrifft – bereits seit Jahrzehnten gegeben. Die demografischen Beweise sind erdrückend, ebenso die Absichtserklärungen von Politikern, Kirchenführern, Industriellen, Medien und sonstigen Sprechern desjenigen Spektrums, das ich als das politische Establishment bezeichne.

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Weitere Folgen der Serie “Die Feinde Deutschlands” finden Sie HIER
Weitere Zitate von Politikern zu geplanten Abschaffung Deutschlands finden Sie HIER

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Spende für Michael Mannheimer

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Thema: Abschaffung Deutschlands und Europas, Ethnologie, Feinde Deutschlands und Europas, Genozid an Deutschen, Grüne - ihr Hintergrund, Politik,ihre Verbrechen, Westliche Unterstützer des Islam | Kommentare (8) | Autor:

Das buddhistische Weltwunder Borobudur

Montag, 24. Januar 2011 0:08

Die sagenhafteTempelanlage Borobudur in Java gilt als der größte buddhistische Tempel südlich des Äquators – und als der älteste in Südostasien

Text und Fotos: Michael Mannheimer

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Borobudur 1999

Er muß sich gefühlt haben wie ein halbes Jahrhundert später der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, als er auf die ersten Überreste des sagenhaften Troja stieß: beglückt und berauscht, ungläubig und voller Erstaunen zugleich.

So wie diese griechische Stadt galt die buddhistische Tempelanlage Borobudur auf Java, Indonesien, über Jahrhunderte als Mythos, nicht wirklich existent, besungen nur in den Mythen und mündlichen Überlieferungen der Völker.

Doch als im Jahre 1814 Sir Stamford Raffles (Bild links), der damalige britische Gouverneur auf Indonesien, selbst ein vielseitig wissenschaftlich interessierter Mann, von der legendenumrankten Tempelanlage erfuhr, machte er sich sogleich auf den Weg, das Geheimnis Borobudurs zu lüften. Unweit der Stadt Yogjakarta, Zentraljava, am Fuße des mächtigen Vulkans Merapi, entdeckte er schließlich die Stelle, an der er den Borobudur mit großer Wahrscheinlichkeit vermutete.

Mit über 200 javanischen Arbeitern grub er sich Schicht um Schicht durch mannhohes Gestrüpp und eine meterdicke Lavadecke, bis er, gleichsam einer buddhistischen Erleuchtung, auf die oberste Stupa der Tempelanlage stieß. Es war die Geburtsstunde einer archäologischen Sensation – der Borobudur – der Welt größtes buddhistisches Baudenkmal, erblickte nach einem Jahrhunderte währenden Schlaf das Licht der Welt. [...]

Thema: Archäologie, Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Indonesien u.Islam | Kommentare (2) | Autor:

Indonesien: Verbotene Jagd auf den größten Flughund der Welt

Sonntag, 23. Januar 2011 22:54

Pteropus Vampyrus, der seltenste Flughund der Erde, kurz vor seinem Tod durch das Messer des indonesischen Fängers (Foto: Michael Mannheimer)

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Vom Absturz bedroht: Über die Jagd auf den größten Flughund der Welt

Text und Fotos:  Michael Mannheimer

 Pangandaran, 1999

Mit seinen weißen Stränden, den allmorgendlich von Aktivität und Hektik geprägten Märkten und den zahlreichen Warungs,  den typischen indonesischen Imbißständen, ist Pangandaran eigentlich ein ganz normales Fischerdorf wie Tausende andere auch an den endlosen Küsten Indonesiens. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare (5) | Autor:

Das Schirmemacherdorf Bo Sang

Dienstag, 11. Januar 2011 4:15


Vom Ursprung und der Herstellung der berühmten thailändischen Schirme

Michael Mannheimer (Text und Fotos)

Chiang Mai, Sept.1998
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Schirme für wie für Götter

Ob am Night-Bazar in Chaing Mai, in den Kunsthandwerksläden Bangkoks und Phukets oder auf den Ständen der zahllosen Märkte Thailands: überall trifft man auf die farbenprächtigen und kunstvollen Erzeugnisse aus dem Land des Lächelns: Jade, Lack- und Silberarbeiten, Holzschnitzereien mit einer Fülle an unterschiedlichsten Motiven aus dem traditionsbewußten  Kulturleben des Königreichs.

Eines der auffälligsten Produkte jedoch und wohl das bekannteste kunsthand-werkliche Wahrzeichen des Landes sind die Schirme aus der Provinz Chiang Mai. Es gibt sie in allen Größen: von winzigen Tischdekorationen mit einem Durchmesser von 5 cm (bei voller Funktions-fähigkeit!) bis hin Größen, die die Innenräume ganzer Restaurants umspannen.

In ihrer zarten Struktur aus filigranem Bambus und Papier verdeutlichen diese Schirme wohl mehr als jedes andere Produkt das besondere ästhetische Empfinden der Thais, das geprägt ist von tiefer Sehnsucht nach einer umfassenden Harmonie. Und die Zerbrechlichkeit der Schirme scheint wie ein Sinnbild für die buddhistische These der Flüchtigkeit und Vergänglichkeit allen Seins – eine zentrale Lebensanschauung der tiefreligiösen Menschen Thailands. [...]

Thema: Ethnologie, Natur und Umwelt, Thailand und Islam | Kommentare deaktiviert | Autor:

Ein Tag im Leben eines buddhistischen Klosterschülers

Dienstag, 11. Januar 2011 0:57

Michael Mannheimer (Text und Fotos)

Der Novize Supak Theerabut bei der Meditation

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Wo Bildung einen hohen Stellenwert hat

Rayong, Dezember 1997

Jedesmal, wenn Supak Teerabut, 16,  die Stufen zur Bibliothek hinaufschreitet, weiß er, warum er sich hier vor Jahren als Novize an der Klosterschule Wat Khoasap, am Rande der Stadt Rayong, beworben hat. Hier, an der Wand zu seiner Linken, soll eines Tages auch sein Name stehen, aufgemalt in thailändischer Kunstschrift (Foto links). Diese Wand ist der ganze Stolz des Klosters, Zeuge und Inbegriff der Anstrengungen und des Erfolgs seiner pädagogischen und schulischen Bemühungen. Wessen Name hier steht, der hat es geschafft. Er ist im Besitz der staatlich anerkannten Hochschulreife und darf mit einem staatlichen Stipendium an einer der Universitäten des Landes studieren.

Was hierzulande mittlerweile fast zur Selbstverständlichkeit geworden ist, hat in Thailand nämlich immer noch den Stellenwert des Außergewöhnlichen. Eine Einschreibung an einer Universität kommt einem Lotteriegewinn gleich, einer Quasi-Garantie für einen der wenigen hochqualifizierten und relativ gutbezahlten Jobs im Land des Lächelns, in dem Hunderttausende an Kindern von ihren Eltern vorzeitig aus der Schule genommen werden, weil sie das Schulgeld nicht mehr entrichten können. Pro Halbjahr kostet das ganze 2000 Baht, ungefähr 100 DM. Aber für eine Familie mit vier oder fünf Kindern bei einem Monatseinkommen von 5000 Baht ist das schlichtweg unerschwinglich. Und die Universität kostet ebenfalls, wesentlich mehr als die Schule. So wird Studieren zu einem Luxus von wenigen Gutverdienenden, ein unerreichbarer Wunsch für die allermeisten begabten Kinder des Landes. [...]

Thema: Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Thailand und Islam | Kommentare (2) | Autor:

Indonesiens letzte Waldmenschen

Sonntag, 9. Januar 2011 16:38

Die Deutsche Ulrike von Mengden kämpft seit über 30 für das Überleben der Orang Utans. Deren Lebensraum wird durch rücksichtlose Waldrodung und gezielte Jagd auf unsere nächsten tierischen Verwandten immer mehr bedrängt. Längst sind die “Waldmenschen” – so die wörtliche Bedeutung von “orang utan” auf indonesisch – vom Aussterben bedroht.

Text und Fotos von Michael Mannheimer

Ulrike von Mengden, Jakarta 1999

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Jakarta, August 1999

„Sie können ruhig „Alter Affe“ zu mir sagen. Für mich ist das eine Ehre“, mit diesen Worten und einem Lächeln auf ihren Lippen betritt Ulrike von Mengden ihre Terrasse in der Abteilung für Menschenaffen des Zoos Ragunan, Jakarta. Auf ihren Armen trägt sie Bella, ein 2 ½ jähriges Orang Utan Baby, das sich fest und hilfesuchend an seine Ersatzmutter klammert. „Fragen Sie mich ruhig, was Sie wollen. Nur fragen Sie mich nicht nach meinem Alter“, meint Mengden scherzend, während sie auf der Terrasse Platz nimmt. Sie greift zu einem Glas, füllt es mit frischem Orangensaft und gibt es dem Baby zu trinken. „Bella gefällt mir gar nicht. Seit einigen Tagen ist sie völlig apathisch und verläßt ihren Käfig überhaupt nicht mehr.“

Bella ist einer von derzeit 32 Orang Utans, die sich in der Obhut Mengdens befinden. „Auch eines der Opfer“, bemerkt sie lakonisch, während sie Bella den Orangensaft schluckweise verabreicht. Was sie mit dem Wort „Opfer“ meint, muß in Indonesien niemandem erklärt werden. [...]

Thema: Ethnologie, Indonesien u.Islam, Natur und Umwelt | Kommentare deaktiviert | Autor:

Die Langhalsfrauen von Mae Hong Son

Freitag, 7. Januar 2011 1:38

Menschenzoo oder Glück von Kriegsflüchtlingen?

Das Schicksal der burmesischen Langhalsfrauen im Fadenkreuz touristischer Vermarktung

Text und Fotos: Michael Mannheimer
April 1998

Der Autor Michael Mannheimer mit Longneck-Frauen in Nordost-Thailand

Manche vergleichen sie mit einem Menschenzoo, andere wiederum sehen in ihnen eine einzigartige ethnologische Besonderheit des Landes: in drei Dörfern im Norden Thailands, allesamt in der unmittelbaren Umgebung der Provinzhauptstadt Mae Hong Son gelegen, leben seit über 10 Jahren Angehörige der Padaungs, besser bekannt unter der Bezeichnung “Longnecks”.  Ihren Namen erhielten sie aufgrund einer besonderen Auffälligkeit ihres ihrer äußeren Erscheinung: die meisten Frauen nämlich tragen goldfarbene Messingspiralen um den Hals, die ihnen das Aussehen menschlicher Giraffen verleihen. “Giraffenfrauen” bezeichnete sie denn auch ihr polnischer Entdecker Golish.
Das Aussehen dieser Frauen ist derart außergewöhnlich, dass sie mittlerweile zum bedeutendsten Touristenmagneten Nordwestthailands geworden sind. Die gesamte Provinz Mae Hong Son lebt nahezu ausschließlich von der Vermarktung dieses ursprünglich aus China stammenden Bergvolkes, deren Heimat eigentlich in Burma liegt.. [...]

Thema: Ethnologie, Thailand und Islam | Kommentare (4) | Autor: