Beitrags-Archiv für die Kategory 'Aufklärung'

Aufklärung für Linke anlässlich des 1. Mai 2013

Sonntag, 5. Mai 2013 7:00

Was nur wenige wissen: Der 1.Mai als Tag der Arbeiterbewegung geht auf Arbeitskämpfe US-amerikanischer Arbeiter zurück, die zur Durchsetzung des Achtstundentags zum Generalstreik am 1. Mai auf riefen– in Anlehnung an die Massendemonstration am 1. Mai 1856 in Australien, welche ebenfalls den Achtstundentag forderte.

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Aufklärung für Linke anlässlich des 1. Mai 2013

Von: Anonymous

1. Nicht alles, was in Deinem Kopf juckt, ist ein Gedanke, der die Menschheit weiterbringen wird. Vielleicht tut es ja auch ein Aspirin?

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2. Nicht alles, was Deinen Mund verlassen will, ist ein Gedanke. Vielleicht hilft der diskrete Gebrauch einer Serviette?

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Thema: Aufklärung, Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen, Kommunismus, Kritik am Kommunismus/Sozialismus | Kommentare (9) | Autor:

Das Abrogationsprinzip im Koran: Warum radikale Muslime immer Recht haben

Sonntag, 3. Februar 2013 10:00

http://michael-mannheimer.info/wp-content/uploads/2011/02/HAMAS-KORAN.jpg

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Der Trick hinter der scheinbaren Widersprüchlichkeit des Koran. Oder warum die radikalen Muslime immer Recht haben

Ein Essay von Michael Mannheimer

Deutschland, 21. März 2010 (PDF-Version)

Wie kein anderes Heiliges Buch unter den Weltreligionen enthält der Koran eine Fülle  widersprüchlicher Aussagen. Was an der einen Stelle verboten ist, wird an anderer Stelle ausdrücklich eingefordert – und umgekehrt. Doch die Widersprüchlichkeit des Koran ist nur eine scheinbare. Sie löst sich schlagartig auf, wenn man das sorgsam gehütete Geheimnis erkannt hat, das sich hinter der Architektur des Koran verbirgt. Denn die koranischen Suren sind nämlich nicht chronologisch, sondern ihrer Länge nach sortiert – und die jüngeren Suren (der gewalttätigen medinensischen Spätphase Mohammeds) tilgen[1] die älteren der noch vergleichsweise friedlicheren Ära in Mekka. Doch wird dieses Geheimnis von islamischen Gelehrten wie ein Gral gehütet– und nur zu besonderen Anlässen gelüftet.

[1] Lateinisch: abrogare = tilgen, beseitigen, abschaffen [...]

Thema: Abrogation: Die Lösung der Widersprüchlichkeit im Koran, Aufklärung, Kampf der Kulturen, Koran, Koran und Abrogation der Suren, Taqiya (Die Kunst des Lügens im Islam), Terror und Islam, Totalitarismus | Kommentare (28) | Autor:

Der Islam als Sieger des westlichen Werte-Relativismus

Dienstag, 22. Januar 2013 7:00

 Ein Essay von Michael Mannheimer

Deutschland, im März 2009 (Erstauflage), Zweite Auflage, Dezember 2010, Dritte Auflage: Januar 2013

Eine Kritik der reinen Toleranz angesichts des Ansturms des Islam gegen Europa

Der von Samuel P. Huntington  prognostizierte clash of civilizations, der Zusammenprall der Kulturen, ist in Europa längst Tatsache und erfährt in der Konfrontation des Islam mit den Überresten des europäischen Christentums seinen deutlichsten Ausdruck. Dieser Zusammenprall findet seinen Niederhall nicht nur in Form terroristischer Gewaltakte, sondern ebenso im erbitterten ideellen Kampf zweier Wertesysteme, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: dem archaisch-totalitären Wertesystem des Islam und dem der postmodernen  europäischen Aufklärung.

Der Islam hat in dieser Auseinandersetzung dank einer dominierenden Werte-Beliebigkeit und blinden Toleranz der politischen Eliten Europas bereits deutliche Teilerfolge erzielt, die zu einem rechtlichen und ethisch-religiösen Zersetzungsprozess Europas geführt haben, an dessen Ende der Islam als Sieger hervorgehen dürfte, wenn sich Europa seiner abendländisch-christlichen Wurzeln nicht doch noch besinnen sollte. [...]

Thema: Aufklärung, Islamisierung - Eurabia, Kampf der Kulturen, Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus), Werterelativismus, Westliche Unterstützer des Islam | Kommentare (73) | Autor:

Fundstelle des Tages: Goethe über die Macht der Aufklärung

Freitag, 30. November 2012 12:00

 

“Hab nur den Mut, die Freiheit

frei zu sagen

und ungestört!

Es wird den Zweifel

in die Seele tragen,

dem, der es hört.

Und vor der Lust des Zweifels

flieht der Wahn!

Du glaubst nicht, was ein Wort

oft wirken kann!”

Johann Wolfgang von Goethe

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Thema: Aufklärung, Fundstellen des Tages | Kommentare (6) | Autor:

Fundstelle des Tages: Karl Popper über die Gefahr des Fanatismus für pluralistische Gesellschaften

Mittwoch, 4. Juli 2012 23:32

Karl Popper über die existentielle Gefahr, die von fanatischen Positionen auf pluralistische Gesellschaftsordnungen ausgeht:

“Erst der Terror des Robespierre belehrte Kant, der die Französische Revolution begrüßt hatte, dass auch im Zeichen der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit die abscheulichsten Untaten verübt werden können; ebenso abscheuliche Untaten, wie sie einst zu den Zeiten der Kreuzzüge, der Hexenverbrennungen oder des Dreißigjährigen Krieges im Zeichen des Christentums verübt wurden. [...]

Thema: Aufklärung, Fundstellen des Tages | Kommentare (5) | Autor:

Der Islam hat zivilisatorisch vollkommen versagt

Mittwoch, 2. Mai 2012 21:23

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Von Josef Ludin
31. Dezember 2011

Der Islam gehört nicht zu Europa. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd – er hat die Moderne seit der Renaissance verpasst.

Jeder Mensch, unabhängig davon, welcher Rasse oder Religion er angehört, kann sich als Individuum in Europa heimisch fühlen, vorausgesetzt, er akzeptiert und integriert die wesentlichen Werte der europäischen Zivilisation. Sie wurden über Jahrhunderte in schweren Kämpfen zwischen Staat und Religion, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Glauben erstritten. Der Kern der europäischen Aufklärung ist die Freiheit des Individuums. Diese Freiheit ist das höchste der Güter, sie geht einher mit der Freiheit, Überliefertes infrage zu stellen, ein anderes Leben als das vom Kollektiv vorgeschriebene zu wählen. Diese Freiheit wurde oft mit dem Leben bezahlt. Menschen haben sich auf dem Scheiterhaufen verbrennen lassen, Folter, Verfolgung, Ermordung hingenommen.

Wir wissen, dass „Fortschritt in der Geistigkeit“ (Freud) keine Einbahnstraße ist, dass in der europäischen Aufklärung Rückschritte oft gewaltiger waren als die Fortschritte, dass Barbarei immer und überall eine Realität war. Dennoch, an dieser Zivilisationsidee kommt die Welt nicht vorbei. Und an der Idee von Freiheit wird auch der Islam scheitern. Wir sind als Europäer nicht bereit, unsere Idee von Freiheit preiszugeben. [...]

Thema: Aufklärung, Islamkritiker (Namen, Beispiele, Zitate), Zusammenfassungen Islam/Islamisierung | Kommentare (14) | Autor:

Die Unterwerfung des Westens vor der islamischen Immigration

Montag, 15. August 2011 2:01

Vom Schaden am deutschen Volk


“Muslime sind nicht das Problem. Das Problem ist der Rest der Welt!”


Autor:  Marius Hohenstein (Gastbeitrag)

Man muss sich die Absurdität in ihrem ganzen Ausmaß einmal klar machen. Da strömen Türken aus dem Orient mit ihrem polygamen Anhang in Deutschland ein, siedeln sich zu Millionen in den Städten und auf dem Land an, stellen Herrschaftsansprüche, als wären sie auf türkischem Boden, fordern Respekt vom Gastland, das für sie zahlen muss, begehen ununterbrochen Angriffe auf die westliche Zivilisation und bedrohen jeden, der den Islam kritisiert, mit dem Tod. Wir müssen uns tatsächlich vor Augen halten, was ein zugewandertes, in archaischer Tradition aufgewachsenes Volk wagt. Unerfahrene Politiker sahen nicht, dass Religion als Mittel einer politischen Strategie eingesetzt wurde. Erst spät wird offenbar, was uns von den alten, gesicherten Traditionen verloren zu gehen droht. Deutschland war der Inbegriff der europäischen Geistesgeschichte. Jetzt ist es gespalten, zersplittert im geistigen Niveau und in der psychischen Verfassung. Es ist kaum möglich, den Deutschen die Tragweite dieser Lebenssituation begreiflich zu machen. [...]

Thema: Aufklärung, Islamisierung - Eurabia, Kampf der Kulturen, Kosten für islamische Immigration, Politik Deutschland, Westliche Unterstützer des Islam | Kommentare (13) | Autor:

Vernichtende Kritik: Der Islam im Urteil historischer Denker

Montag, 11. Juli 2011 0:03

„Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.“
Edmund Burke (1729-1797)

Von Michael Mannheimer

Wir Islamkritiker der Gegenwart werden gerne der Islamophobie oder des Rassismus bezichtigt, obwohl wir in allen Rassen vertreten sind (Frage: Welche Rasse hat eigentlich der Islam?). Wir werden beschimpft als ausländerfeindlich, obwohl wir mehr ausländische Freunde haben als das Gros unserer Kritiker. Und obwohl die Mehrheit der Islamkritiker selbst Ausländer sind. Wir werden von Feministen und Linken angegriffen, die offenbar vergessen haben, wofür sie dereinst standen – und deren Geschäft wir an ihrer Stelle erledigen müssen: den Kampf etwa gegen die Geschlechterapartheid des Islam, der Frauen generell zu Menschen zweiter Klasse stempelt und der seinen männlichen Gläubigen per Koran erlaubt, ihre Frauen zu schlagen, wenn es ihnen beliebt.

In diesem Artikel greife ich auf Aussagen einiger großer Denker zurück, die längst nicht mehr leben, und die weder etwas von einer historischen Islamisierung Europas und der übrigen westlichen Welt im ausgehenden 20. Jahrhundert noch ahnen konnten, dass Europa einmal in zwei verheerende Weltkriege mit Millionen Toten verstrickt sein würde. Auch konnten sie  damals keine Vorstellung von der späteren Existenz europäischer Massenmörder wie Hitler oder Stalin haben – geschweige denn davon, dass die deutsche Kulturnation einmal dazu fähig sein könnte, ein ganzes Volk wegen dessen religiöser Ausrichtung in die Gaskammer zu schicken.  Rassismus und Antisemitismus war ihnen genauso fremd wie die Begriffe Islamophobie. Und das Wort “Ausländerfeindlichkeit” war noch kein Bestandteil des internationalen Sprachschatzes.

Doch allen in der Folge zitierten historischen Islamkritikern war eines gemein: Sie wussten um den Wert der Freiheit, da sie selbst überwiegend in unfreiheitlichen Systemen lebten. Und sie waren damals in ihren Analysen nicht getrübt oder gar blockiert wie die meisten heutigen Denker  durch die Allgegenwart der political correctness: jener neuzeitlichen Meinungsdiktatur linken Ursprungs, die ihrem historischen Vorgänger Inquisition in nichts nachsteht – ich behaupte, in seiner medialen und inhaltlichen Totalität die Inquisition qualitativ und vor allem quantitativ bei weitem übertrifft.
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Thema: Aufklärung, Islamkritiker (Namen, Beispiele, Zitate) | Kommentare (17) | Autor:

Die feige Unterwerfung der europäischen Eliten unter den Islam

Donnerstag, 3. Februar 2011 4:36

Bild unten: Überall in Europa fordern Muslime die Errichtung der Scharia als zukünftige Rechtsnorm. Das Foto in der Mitte zeigt, was Scharia bedeuten kann.

Wer sich für den Islam einsetzt, setzt sich auch für die Scharia ein. Denn es gibt keinen Islam ohne scharistisches Recht. Ohne aktive Unterstützung durch westliche Intellektuelle, Pfarrer, Politiker, Künstler, Medienschaffende, Autoren und Journalisten wäre eine Islamisierung Europas niemals erfolgt. Wer diese Islam-Unterstützer sind und wie diese Unterstützung im einzelnen aussehen kann, darüber informiert der folgende Artikel. Von Michael Mannheimer [...]

Thema: Aufklärung, Islamisierung - Eurabia, Westliche Unterstützer des Islam | Kommentare (16) | Autor:

Eine Kritik der reinen Toleranz

Mittwoch, 2. Februar 2011 3:29

Islam und die fatalen Folgen der Duldung der Intoleranz durch Toleranz

Der vorliegende Text ist dem Essay “Der Islam als Sieger des westlichen Werte-Relativismus” von Michael Mannheimer entnommen. Den ganzen Essay mit Quellenangaben finden Sie hier.

Wie einst Goebbels, so heute Erdogan: Demokratie als Mittel zum Zweck ihrer Abschaffung

Wir sollten es heute besser wissen, denn wir hatten das Szenario schon einmal. Feinde der Demokratie nutzen demokratische Spielregeln, um die ihnen verhasste Demokratie abzuschaffen. Und sie tun das nicht heimlich, sondern offenbaren dies mehrfach in schriftlicher und mündlicher Form. Doch weder glaubte man dies dem damaligen NSDAP-Reichtagsabgeordneten Goebbels, noch heute dem Ministerpräsident einer sich gefährlich islamisierenden Türkei. Und damals wie heute verursachten nicht die Politiker mit ihrer Ankündigung, die Demokratie abschaffen zu wollen, Empörung unter den Demokraten, sondern diejenigen, die vor solchen Politikern warnten. Es bewahrheitet sich wieder einmal Churchills Aussage, derzufolge man aus der Geschichte lernen könne, dass die Menschheit aus ihrer Geschichte nichts lernen würde.

Joseph Goebbels:

„Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu bedienen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihren eigenen Mitteln lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…!“


Tayyip Erdogan:

“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten!”

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Thema: Aufklärung, Intoleranz im Islam, Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus), Toleranz, Werterelativismus | Kommentare (6) | Autor:

Der verhängnisvolle Werte-Relativismus der Multi-Kulti-Bewegung

Mittwoch, 2. Februar 2011 2:00

Der vorliegende Text ist dem Essay

Der Islam als Sieger des westlichen Werte-Relativismus

von Michael Mannheimer entnommen.

Den ganzen Essay finden Sie hier.

Der Werte-Universalismus der Allgemeinen Menschenrechte

Lange Zeit schien es so, dass die Diskussion über die Richtlinien richtigen und falschen Handelns im größten Teil der Welt im Prinzip beantwortet und damit erledigt sei. Beginnend mit der Magna Charta von 1215, der Bill of Rights 1689, den amerikanischen und französischen Verfassungen von 1788 bzw. 1791 mündete die Kodifizierung der neuzeitlichen Wertvorstellungen von richtig und falsch schließlich in der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie der KSZE-Schlussakte. Die in jenen Kodizes genannten Wertvorstellungen erhoben den Anspruch universaler und unbegrenzter Gültigkeit für alle Menschen, unabhängig, von Zeit, Ort und angehöriger Kultur.

Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, unabhängig von Glauben, ethnischer Abstammung, von Alter, Hautfarbe und Geschlecht, eine verfassungsrechtlich garantierte Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit sowie die Unantastbarkeit der Würde des einzelnen Menschen bildeten die Eckpfeiler eines universalen und unteilbaren Wertekanons, der am 26. Juni 1945 in der Charta der Vereinten Nationen mit einem Abstimmungsergebnis von 48:0 für die Erklärung beschlossen wurde. Acht Staaten enthielten sich jedoch damals der Stimme. Es waren die Staaten des Ostblocks, die Sowjetunion, Saudi-Arabien und Südafrika. Darauf wird noch zurückzukommen sein. [...]

Thema: Aufklärung, Gesinnungsdiktatur der LinksGrünen, Islamisierung - Eurabia, Kulturrelativismus (s.a. Werterelativismus), Werterelativismus, Westliche Unterstützer des Islam | Kommentare (4) | Autor:

Das buddhistische Weltwunder Borobudur

Montag, 24. Januar 2011 0:08

Die sagenhafteTempelanlage Borobudur in Java gilt als der größte buddhistische Tempel südlich des Äquators – und als der älteste in Südostasien

Text und Fotos: Michael Mannheimer

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Borobudur 1999

Er muß sich gefühlt haben wie ein halbes Jahrhundert später der deutsche Archäologe Heinrich Schliemann, als er auf die ersten Überreste des sagenhaften Troja stieß: beglückt und berauscht, ungläubig und voller Erstaunen zugleich.

So wie diese griechische Stadt galt die buddhistische Tempelanlage Borobudur auf Java, Indonesien, über Jahrhunderte als Mythos, nicht wirklich existent, besungen nur in den Mythen und mündlichen Überlieferungen der Völker.

Doch als im Jahre 1814 Sir Stamford Raffles (Bild links), der damalige britische Gouverneur auf Indonesien, selbst ein vielseitig wissenschaftlich interessierter Mann, von der legendenumrankten Tempelanlage erfuhr, machte er sich sogleich auf den Weg, das Geheimnis Borobudurs zu lüften. Unweit der Stadt Yogjakarta, Zentraljava, am Fuße des mächtigen Vulkans Merapi, entdeckte er schließlich die Stelle, an der er den Borobudur mit großer Wahrscheinlichkeit vermutete.

Mit über 200 javanischen Arbeitern grub er sich Schicht um Schicht durch mannhohes Gestrüpp und eine meterdicke Lavadecke, bis er, gleichsam einer buddhistischen Erleuchtung, auf die oberste Stupa der Tempelanlage stieß. Es war die Geburtsstunde einer archäologischen Sensation – der Borobudur – der Welt größtes buddhistisches Baudenkmal, erblickte nach einem Jahrhunderte währenden Schlaf das Licht der Welt. [...]

Thema: Archäologie, Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Indonesien u.Islam | Kommentare (2) | Autor:

Der Münchner im Himmel

Dienstag, 11. Januar 2011 19:14

Das (un)gewöhnliche Leben eines Deutschen als buddhistischer Mönch in Thailand

Der deutsche Mönch Inggo vor dem Wat Asokaram

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Michael Mannheimer (Text und Fotos)

Wat Asokaram, Thailand,  Mai 1999

Der Mann darf wahrhaftig nicht viel. Beten ja, auch meditieren, und auch das  “Chanten“, eine Art Sprechgesang, gehören zum täglichen Programm. Darüber hinaus jedoch bleibt nicht mehr viel übrig, womit er seine langen Tage verbringen könnte. Zeitunglesen, Gartenarbeit, Kochen, Radio hören, Hobbies wie Malen, Musizieren oder Singen gar….strikt verboten, undenkbar, vom Kodex seines Dhammayut-Ordens, einem besonders strengen Zweig des thailändischen Theravada-Buddhismus, untersagt.  Alle diese Betätigungen gelten als “häßlich”, da sie vom eigentlichen und einzigen Ziel ablenken, für das ein Mönch sein Leben gewidmet hat: Konzentration auf die Lehre Buddhas mit der Aussicht, baldmöglichst aus dem Kreislauf des ewigen Wiedergeborenwedens auszuscheren und im Nirvana aufzugehen.

Doch all diese schwer vorstellbaren Beschränkungen hindern den Münchner Inggo, 55,  in keinster Weise daran, immer wieder zu lächeln. In seinem Gesicht spiegelt sich eine Fröhlichkeit und Unbeschwertheit, wie man bei Westlern selten findet. [...]

Thema: Aufklärung, Buddhismus, Thailand und Islam | Kommentare (5) | Autor:

Ein Tag im Leben eines buddhistischen Klosterschülers

Dienstag, 11. Januar 2011 0:57

Michael Mannheimer (Text und Fotos)

Der Novize Supak Theerabut bei der Meditation

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Wo Bildung einen hohen Stellenwert hat

Rayong, Dezember 1997

Jedesmal, wenn Supak Teerabut, 16,  die Stufen zur Bibliothek hinaufschreitet, weiß er, warum er sich hier vor Jahren als Novize an der Klosterschule Wat Khoasap, am Rande der Stadt Rayong, beworben hat. Hier, an der Wand zu seiner Linken, soll eines Tages auch sein Name stehen, aufgemalt in thailändischer Kunstschrift (Foto links). Diese Wand ist der ganze Stolz des Klosters, Zeuge und Inbegriff der Anstrengungen und des Erfolgs seiner pädagogischen und schulischen Bemühungen. Wessen Name hier steht, der hat es geschafft. Er ist im Besitz der staatlich anerkannten Hochschulreife und darf mit einem staatlichen Stipendium an einer der Universitäten des Landes studieren.

Was hierzulande mittlerweile fast zur Selbstverständlichkeit geworden ist, hat in Thailand nämlich immer noch den Stellenwert des Außergewöhnlichen. Eine Einschreibung an einer Universität kommt einem Lotteriegewinn gleich, einer Quasi-Garantie für einen der wenigen hochqualifizierten und relativ gutbezahlten Jobs im Land des Lächelns, in dem Hunderttausende an Kindern von ihren Eltern vorzeitig aus der Schule genommen werden, weil sie das Schulgeld nicht mehr entrichten können. Pro Halbjahr kostet das ganze 2000 Baht, ungefähr 100 DM. Aber für eine Familie mit vier oder fünf Kindern bei einem Monatseinkommen von 5000 Baht ist das schlichtweg unerschwinglich. Und die Universität kostet ebenfalls, wesentlich mehr als die Schule. So wird Studieren zu einem Luxus von wenigen Gutverdienenden, ein unerreichbarer Wunsch für die allermeisten begabten Kinder des Landes. [...]

Thema: Aufklärung, Buddhismus, Ethnologie, Thailand und Islam | Kommentare (2) | Autor:

Islam und Islamismus – Zwei Seiten derselben Medaille namens Islam

Montag, 18. Januar 2010 13:06

Ein Essay von Michael Mannheimer

Deutschland, im Mai 2009

In Zeiten andauernden weltweiten Terrors, verübt im Namen Allahs, fragt sich die nicht-islamische Welt, ob der Islam tendenziell eher friedfertig ist oder eine Ausnahme bildet innerhalb der übrigen, weitestgehend friedlichen Großreligionen. In der Hoffnung, dieses doppelgesichtige Phänomen Islam verstehen und in den Griff zu bekommen zu können, greifen die intellektuellen Eliten auf eine Hilfskonstruktion zurück, in der sie den Islam in einen friedlichen Zweig „gemäßigter“ Muslime und einen „fundamentalistischen“ bzw. „terroristischen“ Zweig einteilen. Den ersten Zweig nennen sie „Islam“, den zweiten „Islamismus“. Doch diese Unterscheidung ist künstlich geschaffen und verkennt die Tatsache, dass Islam und Islamismus nichts anderes sind als die verschiedenen Seiten ein und derselben Medaille. [...]

Thema: Aufklärung, Islamisierung - Eurabia, Islamismus = Islam, Kampf der Kulturen, Mythos moderater Islam, Terror und Islam | Kommentare (6) | Autor: