Sarrazin und die seltsame Wandlung der Gazette “STERN”

 

“Sarrazin hat Recht”
schrieb der STERN noch vor zwei Jahren.
Doch heute will er von dieser Erkenntnis nichts mher wissen.
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Michael Mannheimer

Man glaubt seinen Augen kaum, wenn man den STERN-Artikel aus dem Jahre 2009 über Sarrazin liest. “Sarrazin hat recht”, war der Titel der Kolumne. Stand das wirklich so im STERN? Es stand! In einer Kolumne vom 9. Oktober 2009 wurden die Fakten, die Sarrazin in seiner Kritik an der Integrationsunfähigkeit muslimischer Einwanderer  äußerte, im großen und ganzen bestätigt.

In dieser Kolumne wurde auf die Argumente Sarrazins detailliert eingegangen und festgestellt, dass die muslimischen Einwanderer allein durch ihr Schulversagen und durch überproportinal hohen Anteil als Hartz-IV-Empfänger glänzen.

Nun, darüber schreiben wir Islamkritiker seit Jahren, dafür legen wir auch seit Jahren Belege hin. Und dafür geißelt uns der STERN nun in seiner jüngsten Ausgabe vom 4.8.2011 als “Islamhasser“, “ideologische Wegbereiter des Oslo-Massakers” und “rasendes Bürgertum“. Was ist los im STERN? Weiß dort die rechte Hand nicht mehr, was die linke tut?

Sie weiß es. Doch der Stern ist wie der Rest der deutschen Journaillie längst auf islamfreundlichen Kurs eingeschwenkt und hat den neuen Staatsfeind nicht in dieser genozidären Polit-Theokratie mit Weltherrschaftsanspruch, sondern in denen ausgemacht, die davor warnen. Kein Wort in dem Verriss der Islamkritik über die Inhalte des Islam: Frauenunterdrückung, Sklavenhandel bis in die Gegenwart, Ehrenmorde, Genitalverstümmelung, Christenverfolgung, Judenhass, kein Wort zu den 2000fachen Befehlen Allahs an seine Anhänger, die “Ungläubigen” auszurotten, damit endlich der dar-al Islam: der Weltfriede auf Erden einziehen kann. Was dem Stern an Wissen über den Islam fehlt, macht er an Hetze gegen dessen Kritiker wieder wett.

Ein bemerkenswerter Artikel des “Stern” aus dem Jahr 2009. Vielleicht der letzte objektive Journalistenbericht dieses ehemals berühmten Bildmagazins zum Thema Islam, bevor es sich der political correctness beugte. Ich bringe ihn hier im Volltext, falls er beim “Stern” gelöscht werden sollte:

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9. Oktober 2009

Integrationsdebatte:

“Sarrazin hat recht”

Seit ein paar Tagen wird der ehemalige Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin nahezu stündlich gegeißelt – als Rassist, Volksverhetzer, Ausländerfeind. Aber hat er wirklich so unrecht mit seiner Kritik an der misslungenen Integration türkischer und arabischer Einwanderer? Eine Bestandsaufnahme von Gerda-Marie Schönfeld

Sören Stache/DPA
In der jüngsten Ausgabe der Kulturzeitschrift “Lettre International” widmet sich Thilo Sarrazin in einem langen ausführlichen Interview seinem Lieblingsthema, der Hauptstadt Berlin. Er holt weit aus bis ins Berlin der Vorkriegszeit und beklagt die intellektuelle und ökonomische Verödung und Verblödung der Stadt nach der Vertreibung und Ermordung der Berliner Juden. Sarrazin:”Das war ein gewaltiger geistiger Aderlaß”.

Nach dem Krieg verließ das klassische Bürgertum die Stadt. Die Leistungs-Eliten gingen. Die Subventions-Eliten kamen. Die Stadt leistete sich schöne Theater, laute Studentenproteste, nackte Mädchen im Tiergarten und als besondere Touristen-Attraktion die Berliner Mauer. Denn eine echte, mit Waffen bewachte Mauer mitten durch die Stadt hatte keiner. Die Touristen liebten die Mauer noch mehr als das Münchner Hofbräuhaus. Am Ende lebte Berlin zu 50 Prozent von Bundeszuschüssen. Und während die Wiener nach der Wende die glückliche Osterweiterung wirtschaftlich nutzten, saßen in Berlin “verfettete Subventionsempfänger” und eine abgehängte Unterschicht, Inländer wie Ausländer, die nach dem Wegzug der Industrie nicht mehr gebraucht wurden und zum Teil in den Sozialsystemen landeten. Sarrazin: “Unsere Bildungspopulation wird von Generation zu Generation dümmer.”

Damit meint er Einwanderer ebenso wie Einheimische. 20 Prozent leben in Berlin von Hartz IV und anderen Transfereinkommen – mehr als doppelt so viele wie im Bundesdurchschnitt. Berlin ist die Hartz IV-Hauptstadt. Am meisten unterstützt werden türkische und arabische Berliner. Das sind die mit den prozentual höchsten Kosten und der geringsten Integrationsbereitschaft. Sarrazin:

“Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.”

An dieser Stelle hat’s geknallt. Seither ist Sarrazin der Muslim-Fresser schlechthin. Aber warum eigentlich?

Der Mann hat – böse, aber zutreffend – nichts anderes formuliert als das, was im letzten Integrationsbericht der Bundesregierung und in einer Berliner Migrantenstudie steht: Von allen Einwanderern sind die Muslime am wenigsten integriert. 30 Prozent haben keinen Bildungsabschluss, das Abitur schaffen nur 14 Prozent.

Diese Erkenntnis ist nicht neu. Schon vor Jahren beklagte der deutsche Politologe Bassam Tibi, als Muslim in Syrien geboren, dass die islamische Integration in Europa komplett gescheitert sein. Die “europäische Leitkultur”, so Tibi, habe sich bei den eingewanderten Muslimen nicht durchsetzen können.

Asiaten und Osteuropäer sind erfolgreich
Anders bei vielen anderen Einwanderern. Nehmen wir die über 20.000 vietnamesischen boat-people, Flüchtlinge aus dem kommunistischen Vietnam, die ab 1978 in der Bundesrepublik gelandet sind, mit nichts am Leib als dem nackten Leben.

Sie waren keinesfalls wohlhabende bürgerliche Intellektuelle, sie waren kleine Händler und Kaufleute, die vor dem kommunistischen Terror übers Meer flüchteten. Sie waren heimatlos, konservativ, hochmotiviert, sehr bildungs- und leistungsorientiert, und ihre Kinder glänzten mit hervorragenden deutschen Schulabschlüssen. Ebenso wie viele Osteuropäer, darunter besonders die Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, deren Kinder mit sensationellen Abiturientenquoten von 80 Prozent verblüfften, sagte stolz Paul Spiegel, der verstorbene Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Türkische und arabische Einwanderer können da nicht mal ansatzweise mithalten, Deutsche übrigens auch nicht. Hier liegt die Abiturientenquote bei 38 Prozent.

Dass Thilo Sarrazin verschiedene Einwandergruppen miteinander vergleicht, ist absolut zulässig. Dass dieses Thema bei der jüngsten Sendung von “Hart aber fair” von Gastgeber Frank Plasberg nur gestreift wurde, ist unverständlich. Vietnamesen waren nicht geladen. Osteuropäer auch nicht. Schade. Dann hätte sich vielleicht Ayten Kilicarslan vom Dachverband Türkisch-Islamische Union (DITIB) fragen lassen müssen: Was können die, was ihr nicht könnt? Unermüdlich behaupten türkische Verbandsvertreter, man könne Einwanderer nicht vergleichen, ohne die Atmosphäre zu vergiften. Hinter dieser Abwehr steht die Angst vor der Blamage. Das ist verständlich. Aber dennoch könnten sich die Muslime mal heimlich und ganz verwegen beim Freitagsgebet in der Moschee fragen: Was können wir von den Asiaten, von den Osteuropäern, von den Juden lernen? Oder von anderen Türken?

Nicht nur die Politik hat da versagt
Der Focus-Korrespondent Kayan Özgenc sieht in der türkischen Einwanderung keine Erfolgsgeschichte, sondern sozialen Sprengstoff, den nicht nur die deutsche Politik zu verantworten hat. Er dankt bis heute seinem Vater, der seinen Kindern eingeimpft hat:” Ihr habt hier Chancen, die ihr in der Türkei niemals bekommt.” Und ein paar bessere soziale Bedingungen als andere Einwanderer haben die Türken auch.

Nach einem deutsch-türkischen Sozialabkommen von 1964 finanziert die Bundesrepublik bedürftigen Eltern in der Türkei, deren Kinder nach Deutschland auswandern, eine kostenlose Krankenkasse. Das Abkommen gilt bis heute. Ich glaube, wir sind damit das einzige Land der Welt, das armen Eltern von Einwanderern eine kostenlose medizinische Versorgung in der Heimat garantiert.

Umso unverständlicher der Klops, den im Februar der türkische Generalkonsul in Düsseldorf losgelassen hat. Man dürfe den Deutschen nicht trauen, sagte Hakan Kivanc, und:

“Die Deutschen würden, wenn sie könnten, allen aus der Türkei ein “T” tätowieren und ihnen das Gleiche antun, was sie während der Nazi-Diktatur den Juden angetan haben. Wenn man den Deutschen die Pulsadern aufschneiden würde, würde bei ihnen braunes Blut fließen.”

Diese ungeheuerlichen Sätze gingen nach einem Dementi des Generalkonsuls unter. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion forderte eine Ablösung des Diplomaten. Die türkischen Verbände schwiegen. Eine öffentliche Empörung fand nicht statt.

Fazit: Sarrazin hat Recht, Kivanc spinnt, und die letzte Geschichte geht gut aus: Heute, auf meiner Einkaufsmeile in der Wilmersdorfer Straße in Berlin, stand ein kleiner schüchterner dunkelhaariger Junge in einer Bäckerei und deutete auf ein Pizza-Brötchen. “Das darfst du nicht essen, da ist Salami mit Schwein drin. Nimm mal lieber das mit Käse”, sagte die resolute blonde Verkäuferin, und der Junge nickte. Es steht gut um die türkisch-deutsche Nachbarschaft, wenn sich Berliner Verkäuferinnen um die koschere Ernährung kleiner muslimischer Jungen sorgen.

http://www.stern.de/politik/deutschland/integrationsdebatte-sarrazin-hat-recht-1513696.html

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Datum: Freitag, 5. August 2011 14:09
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7 Kommentare

  1. 1

    Ich bin ja hier in Berlin und kann Sarrazins “Thesen” durchaus bestätigen. Die meisten Intensivtäter stellen die Muslime, viele gehen ohne Abschluss von der Schule, sehr viele Hartz4-Empfänger. Außer Gemüsehandel und Dönerbude ist da nicht viel. Natürlich gibt es Ausnahmen. Aber im Großen und Ganzen würde ich sagen, Sarrazin hat recht. Leider wurden zu viele Bildungsverweigerer ins Land geholt. Eigentlich kann man Sarrazins Thesen in sämtlichen größeren Städten bestätigt sehen. Nur leider ist man hierzulande ein böser Rassist, wenn man diese Fakten benennt. Wir haben keine Probleme mit Vietnamesen, Polen, Russen, Skandinaviern, Spaniern, Portugiesen etc pp. Für diese Leute braucht es keine Integrationsgipfel. Warum sitzen sie denn ständig in den politischen Talkshows und debattieren über Integration? Weil die Integration der Muslime weitgehend gescheitert ist. Es gibt aber auch Ausnahmen: Die Iraner. Die entstammen meist einer gut gebildeten, regimekritischen Oberschicht, die studieren hier, passen sich an, sind nicht so sehr in mittelaterlichen Vorstellungen gefangen.

  2. 2

    Der STERN ist und war schon immer ein Wendehals-Magazin. In den 70er-Jahren ein stramm linksgerichtetes SPD-Organ, dann ab ca. 2000 mehr nach rechts driftend und jetzt wieder zurück. Was soll man davon schon halten.

  3. 3

    Zitat : ” Was ist los im STERN? Weiß dort die rechte Hand nicht mehr, was die linke tut? ”
    Hier unten die Antwort :
    http://koptisch.wordpress.com/2011/07/30/die-islamophilie-krankheit-und-ihre-konsequenzen/#comments
    Die westlichen Medien aufgrund ihrer Islamophilie, welche von arabisch islamischen Ländern finanziell unterstützt werden ……

  4. 4

    Wenn diese Wurstblatt endlich untergeht, ist das gut für Deutschland. Ich las im Stern vor einiger Zeit einen Artikel über meinen Heimatort, auf einer Seite standen fünf handfeste Lügen. Wieviel müssen es erst im ganzen Heft gewesen sein. Ich wills gar nicht wissen.

  5. Trottel der Nation
    Samstag, 6. August 2011 14:32
    5

    Nein nein,
    Deutschland ist abgeschafft.

    Selber Schuld!

  6. 6

    Breiviks Terroranschlag markiert den Beginn des Krieges gegen Kapitalismus und Völkervermischung in Europa. Der nächste Terroranschlag ereignet sich wahrscheinlich in Großbritannien – spätestens im Frühjahr 2012. :D
    Bei der Wahl in Berlin werden die FW und Pro D viele Stimmen bekommen. Dann werden u. a. die herkömmlichen Autos durch 1-Liter-Autos ersetzt. Zudem werden mehrere Millionen Ausländer aus Deutschland weggeschafft. Und mehrere Millionen sogenannte “Deutsche” mit Migrationshintergrund werden weggeschafft.

  7. 7

    FORSCHUNG: Die IQ-Entwichlung is logisch ohne weiter und auch diesem Jahr bewiesen eindeutig wenn es um Dänemark geht: https://lesacreduprintemps19.files.wordpress.com/2011/04/nyborg-2011-the-decay-of-western-civilization-double-relaxed-darwinian-selection.pdf