Was die islamische Immigration Europa kostet. Beispiel Schweden

Teil 3 der Serie: “Was die islamische Immigration Europa kostet. Eine Abrechnung mit einem Mythos”


Ein Essay von Michael Mannheimer


Beispiel Schweden

Islamische Immigranten kosten den schwedischen Staat 18 Prozent seines jährlichen Steueraufkommens


Die wahren Sozialkosten muslimischer Immigration

Schwedische Schätzungen gehen davon aus, dass die Einwanderung das Land jedes Jahr mindestens 40 bis 50 Milliarden Schwedische Kronen [ca. 4,3 bis 5,3 Milliarden Euro] kostet, vermutlich jedoch mehrere hundert Milliarden, und dass sie massiv dazu beigetragen hat, den einst weltweit gerühmten schwedischen Sozialstaat an den Rand des Bankrotts zu bringen. Die für 2004 geschätzten Einwanderungskosten in Höhe von 225 Milliarden Kronen [24 Milliarden Euro], was keine unwahrscheinliche Schätzung ist, würden 17,5 Prozent des schwedischen Steueraufkommens desselben Jahres ausmachen, eine schwere Bürde in einem Land, das bereits eine der höchsten Steuerraten der Welt hat. Doch obwohl auch in Schweden gilt, dass die Kosten der Immigration deren Nutzen um ein Vielfaches übersteigen, fordert der sozialdemokratische Finanzminister Pär Nuder weiterhin unverdrossen:

“Schweden braucht mehr Einwanderer”
(Fjordman „Was kostet die islamische Einwanderung Europa?“, 23.06.2006)

angeblich, so Nuder, um das schwedische Sozialsystem zu sichern. Er verschweigt bei seiner Forderung jedoch, dass jenes einstmals vorbildliche schwedische Sozialsystem genau von denjenigen Massen der (überwiegend muslimischen) Immigranten an den Rand des Ruins gefahren wurde, die schwedische Politiker als Rettung des schwedischen Sozialstaatsystems anpreisen.

Muslimische Integrationsverweigerung

Doch für einen gewissen Teil ist auch das großzügige schwedische Sozialstaatmodell für die Probleme mit seinen Migranten selbst verantwortlich. Mit seinen hohen Geldzuweisungen für Arbeitslose und sonstige Sozialleistungsempfänger wird ein nur geringer Anreiz geboten, sich real um Arbeit zu kümmern. So berichtet der Iraner Nima Sanandaji von seinen erstaunlichen Erfahrungen beim Zusammentreffen seiner Familie mit dem schwedischen Wohlfahrts-System:

„In Schweden fand meine Familie ein politisches System vor, das ihr sehr befremdlich vorkam. Die Übersetzerin sagte uns, dass Schweden ein Land ist, in dem man, wenn man nicht arbeitet, jeden Monat einen Scheck von der Regierung in seinem Briefkasten vorfindet. Sie erklärte, dass kein Grund bestünde, einen Arbeitsplatz zu finden. (…) Obwohl meine Mutter mehrmals Arbeit hatte, fanden wir heraus, dass sich dadurch unser Familieneinkommen nicht verbesserte. Während der 16 Jahre, die wir jetzt in Schweden sind, hat meine Mutter insgesamt weniger als ein Jahr lang gearbeitet.“ (Nima Sanandaji: „An Immigrant’s Tale“, in: TSCDAILY, 14.06.2005)

Das soll jedoch die vorherrschende Mentalität vieler Muslime nicht entlasten, sich von Beginn auf die monatlichen Schecks des Sozialsystems allein zu verlassen und sich so um ein ganzes Arbeitsleben zu mogeln. So liegen auch in Schweden Berichte von Imamen vor, die ihre Muslime explizit darauf hinweisen, dass der schwedische Sozialstaat genügend Geld zur Verfügung stellt auch ohne Arbeit – und dass es besser sei, viele Kinder zu zeugen, da allein durch das entsprechend hohe Kindergeld eine Sozialzuwendung entstünde, die ein normaler ungebildeter Muslim in Schweden durch ehrliche Arbeit niemals erzielen könne. Der erwünschte Hauptnebeneffekt tritt quasi en passant ein: irgendwann seien die Muslime derart zahlreich, dass Schweden friedlich übernommen werden könne. Wie die übrigen Länder Europas auch bezahlt Schweden mit seinen Steuergeldern an die muslimischen Migranten quasi seine eigene Kolonisation durch den Islam.

Parallelgesellschaften

Über 20 Stockholmer Vorstädte haben heute bereits einen Migrantenanteil von fast 70 Prozent. Wissenschaftler gehen davon aus, dass in fünf bis spätestens zehn Jahren die Migrantenquote in jenen Vororten bei annähernd 100 Prozent liegen wird.

Die Stadt Södertälje liegt etwa 40 Kilometer südöstlich von Stockholm und hat 82.000 Einwohner. In Schweden kennt man sie besser unter dem Begriff „Klein-Bagdad“. Södertälje sollte einmal eine Musterstadt für gelungene Integration in Schweden werden. Doch das Gegenteil ist eingetreten. Inzwischen sind bereits über 40 Prozent der Einwohner Södertäljes Migranten – in der Mehrzahl muslimischen Glaubens. Und jede Woche kommen durchschnittlich 30 neue Großfamilien aus dem Bürgerkriegsland Irak hinzu. Je mehr Iraker kommen, desto mehr Schweden ziehen aus Södertälje weg. Anders Lago ist Bürgermeister in Södertälje und verzweifelt über die Flut der neuen Mitbürger. Doch aufhalten kann auch er sie nicht. In Schweden, in Skandinavien und im Rest Europas wiederholen sich die Bilder: In den Städten werden ganze einheimische Bevölkerungen durch „nicht-westliche“ Bevölkerungen ausgetauscht. Wo dies gegen den Willen der eigenen Bevölkerung dient, und insbesondere wo sich die eingetauschten Bevölkerungen kollektiv weigern, sich den Sitten und Gesetzen ihres Gastlandes anzupassen: da kann man nicht weiter von Immigration, sondern muss man von systematischer Kolonisation sprechen.

Massenvergewaltigungen und sonstige Schwerstkriminalität

Zur gleichen Zeit gab es in Schweden im Zuge einer nie dagewesenen Einwanderungswelle einen geradezu explosiven Anstieg jeglicher Form von Gewalt (Fjordman: “Steep Rise in Crime”, 08.09.2005). Politisch korrekt wird jener Umstand in Schweden sowohl durch die Politik (Politiker würden nie im Traum eine kausale Verbindung zwischen Einwanderung und Kriminalität herstellen) als auch seitens der Medien totgeschwiegen. In einem der seltenen Fälle von wahrheitsgemäßer Berichterstattung enthüllte das sozialdemokratische (sic!) Boulevardmagazin Aftonbladet, dass neun von zehn der kriminellsten ethnischen Gruppierungen Muslime sind – ein Trend, der sich in den anderen europäischen Metropolen nahezu identisch wiederfindet. (Beispiel Frankreich: dort machen die Muslime „nur“ zehn Prozent der Bevölkerung aus, stellen aber 70 (!) Prozent aller französischen Gefängnis-Insassen).

So hat sich die Zahl der Vergewaltigungen in Schweden in nur wenig mehr als 20 Jahren vervierfacht („Immigrant Rape Wave in Sweden“, 12.12.2005), wobei Vergewaltigung von Kindern unter 15 Jahren (vor der Immigration ein nahezu unbekanntes Phänomen in Schweden) heute sechs Mal so häufig wie vor nur einer Generation vorkommen. In Schweden ansässige Ausländer aus Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien dominieren die Gruppe der Verdächtigen. Die Rechtsanwältin Christine Hjelm, die Vergewaltigungsfälle an einem Gericht erforscht hat, fand heraus, dass 85 Prozent der verurteilten Vergewaltiger entweder im Ausland oder von ausländischen Eltern geboren worden waren (Hanne Kjöller: „En riktig våldtäktsman“, in: OPINION, 04.11.2005). Das norwegische Blatt Aftenposten zog jetzt mit neuesten Erkenntnissen zu diesem Thema nach. Demnach sind alle Vergewaltiger, die in den letzten drei Jahren für Vergewaltigungen angezeigt wurden, Einwanderer mit „nicht-westlichem Hintergrund“ (KRISTJAN MOLSTAD: „Innvandrere bak alle anmeldte overfallsvoldtekter i Oslo“, 16.04.2004) – was auch in Schweden die politisch korrekte Umschreibung für muslimische Immigranten ist. In diesem Bericht wird Hanne Kristin Rohde, Chefin der Osloer Polizeisektion für Gewalt und Sittlichkeitsverbrechen, folgendermaßen zitiert:

„Zahlen der Osloer Polizeisektion für Gewalt- und Sittlichkeitsverbrechen zeigen, dass alle 41 angezeigten Überfallsvergewaltigungen von 2006-2008 von nicht-westlichen Tätern begangen wurden…. Die Täter sind relativ junge Männer, die aus anderen Ländern kommen. Sie sind häufig Asylbewerber und kommen oft aus traumatisierten Ländern oder Ländern mit einem ganz anderen Frauenbild, als wir in Norwegen haben. Es sind Männer mit kurdischem oder oder afrikanischem Hintergrund, die die Statistik dominieren, und die Polizei meint, dass mehr vorbeugende Arbeit bei Männern mit Migrationshintergrund nötig ist.“ (ebd.)

Das Opfer

Eines der seltenen Photo-Beweise eines Vergewaltigungsopfers in Schweden. So sah die Schwedin Jenny aus, nachdem sie von Spaziergängern in einem Waldstück gefunden wurde. Sie wurde von vier Muslimen mehrfach vergewaltigt und so oft geschlagen, bis sie bewusstlos liegenblieb. Das Photo wurde unmittelbar nach ihrem Eintreffen im Krankenhaus Göteborgs aufgenommen (Quelle: Fjordman: „Muslim Rape Wave in Sweden“, In: FRONTPAGEMAG, December 15, 2005).

Die Täter

Auf dem Foto links sind die vier Vergewaltiger der Schwedin, die von der Presse als „zwei Männer aus Schweden, einer aus Finnland und einer aus Somalia“ vorgestellt wurden und über die nur in einer kleinen Rubrik an hinterer Seite berichtet wurde. Zu Beginn des Prozesses zeigte die Presse keine Fotos der vier Muslime, sondern – politisch korrekt – nur deren Silhouette (die jeweils linke Darstellung) und belog mit ihrer unfassbaren Berichterstattung ihre eigene Bevölkerung über den tatsächlichen Hintergrund der Tat und der Täter.

Massenvergewaltigung westlicher Mädchen und Frauen durch muslimische Immigranten und/oder deren Nachkommen sind mittlerweile längst zu einem Phänomen nicht nur in Schweden, sondern in weiten Teilen Nord- und Westeuropas, aber auch schon in Australien geworden. Wie immer wird auch dieses Phänomen von denen ignoriert und totgeschwiegen, die sie eingeschleppt haben: den linksorientierten Medien und linksgrünen Politikern. Mehr noch: die wenigen Mutigen, die es dennoch wagen sollten, auf solche Missstände aufmerksam zu machen, werden gnadenlos stigmatisiert und – wenn es sein muss – auch vor Gericht gezerrt. So erhielt der australische Journalist Paul Sheehan eine Anzeige wegen „Rassismus“ und „Anstiftung zum Rassenhass“. Sein Verbrechen: er hatte es gewagt, über Gruppenvergewaltigungen und die auch ansonsten hohe Kriminalitätsrate in den muslimischen Vierteln Sydneys zu berichten. Sogar einer seiner Kollegen, der Journalist David Marr, distanzierte sich von Sheehan und nannte dessen Reportage „schändlich“. Und der Vize-Präsident der australisch-libanesischen Moslemvereinigung bezeichnete es als „ziemlich unfair“, die ethnische Herkunft der Vergewaltiger zu veröffentlichen.

Aber auch die BBC nahm 2004 eine vorgesehene Dokumentation über den sexuellen Missbrauch weißer englischer Mädchen durch pakistanische und andere muslimische Männer aus dem Programm, nachdem die Polizei vor der Gefahr des Anwachsens ethnischer Spannungen gewarnt hatte. Der Sender, so ein Sprecher der BBC, sei sich seiner Verantwortung für die Gesellschaft bewusst (Open speech: „Vergewaltigungen durch Migranten. Vergewaltigungsepidemie in westlichen Ländern“).

Die Rolle des Islam bei den Massenvergewaltigungen

Bei den Massenvergewaltigungen handelt es sich dabei um ein ganz originäres Phänomen des Islam selbst: nämlich dessen Verachtung gegenüber der Frau im allgemeinen, und dessen Verachtung gegenüber „ungläubigen“ Frauen im speziellen. So ist die Vergewaltigung „ungläubiger“ Frauen eine der ältesten Varianten des islamischen Dschihads. Seit 1400 Jahren wird dieses Mittel systematisch dazu eingesetzt, nicht-muslimische Frauen zu schwängern, um sie dann mit Muslimen zwangszuverheiraten und somit zu islamisieren. Eine Praxis, die bis in die Gegenwart fortdauert in all denjenigen Ländern, in denen eine nennenswerte christliche Diaspora lebt: so etwa in Pakistan, Indien, Nigeria, Ägypten (vgl. hierzu: Michael Mannheimer: „Weltweite Christenverfolgung durch den Islam“).

Islamische Männer vergewaltigen nicht-muslimische Frauen aus ethnisch-religiösen Gründen und werden dazu explizit seitens ihrer Imame ermuntert, ja sogar aufgefordert. In Sydney etwa erklärte Sheik Faiz Mohammed während eines Vortrages seinen Zuhörern, dass Vergewaltigungsopfer niemand anderen anzuklagen hätten als nur sich selbst. Frauen in knapper Kleidung würden Männer zur Vergewaltigung geradezu einladen. Denn, so der Scheich, westliche Mädchen seien allesamt „Huren und Schlampen“. Ein anderer Islamgelehrter, der ägyptische Gelehrte Sheik Yusaf al-Qaradawi, verkündete 2004 in London, nicht die Vergewaltiger, sondern die Vergewaltigungsopfer müssten bestraft werden, sofern sie sich nicht angemessen gekleidet hätten. Denn, so der Sheik, wer ohne Kopftuch und islamisch korrekte Verhüllung herumliefe, habe seine Vergewaltigung geradezu provoziert, wenn nicht gar gewollt. Auch in Kopenhagen ließ der islamische Mufti Shahid Mehdi verlauten, dass Mädchen, die kein Kopftuch trügen, um eine Vergewaltigung geradezu bitten würden.

Dementsprechend erklären viele Vergewaltiger vor Gericht, dass sie nicht glauben, mit ihrer Vergewaltigung überhaupt ein Verbrechen begangen zu haben. Schließlich habe sich ja jemand um das Mädchen „gekümmert“, und außerdem würden westliche Mädchen es sowieso mit allen Männern treiben. Moslemische Mädchen dagegen wären rein und müssten ihre Jungfräulichkeit auf jeden Fall für ihren zukünftigen Mann bewahren, da sie sonst Schande über sich und die Familie bringen würden (und dafür mit Tod bezahlen müssen, wie er verschwieg). Die meisten moslemischen Jugendlichen gaben zu, ihre sexuellen Bedürfnisse mit westlichen Mädchen auszuleben, später aber auf jeden Fall eine „reine“ islamische Frau heiraten zu wollen.

„Many immigrant boys have Swedish girlfriends when they are teenagers. But when they get married, they get a proper woman from their own culture who has never been with a boy. That’s what I am going to do. I don’t have too much respect for Swedish girls. I guess you can say they get fucked to pieces.“ (Frontpage Magazine: „Muslim Rape Wave in Sweden“, 15.12.2005)

Das sind nur einige der symptomatischen Auswüchse des geschichtlich beispiellosen Geschlechterapartheid-Systems namens Islam, jener archaisch-totalitären Männerherrschaft Ewiggestriger, die sich seit 1400 Jahren erfolgreich als Religion tarnt.

Die oben genannten kriminellen, gleichwohl religiös begründeten Auswüchse finden im Rahmen dieses Essays deswegen Erwähnung, weil die islamische Immigration nicht nur materielle, sondern weit mehr als das, ungeheure ideelle Schäden in der gewachsenen, sich auf christlichen und griechisch-römischen Werten gründenden europäischen Kultur und Gesellschaft hinterlässt. Die europäische Aufklärung, die zur Menschenrechtsdeklaration der UN geführt hat, in welcher Gleichheit des Individuums vor dem Gesetz, Gleichheit von Mann und Frau, Meinungs- und Versammlungsfreiheit u.v.m. zu unveräußerlichen Grundrechten eines jeden Menschen erkoren wurde, stellt die vermutlich größte soziale Errungenschaft der bisherigen menschlichen Zivilisation dar. Doch unter dem moralisch fragwürdigen und rechtlich durch nichts gedeckten Hinweis auf eine sog. „Religionsfreiheit“ ist es den linksgrünen Werte-Relativisten (in Zusammenarbeit mit zahlreichen Politikern, Journalisten und sonstigen Intellektuellen des bürgerlichen Lagers) gelungen, diese Werte in einem Ausmaß zugunsten des Islam und dessen menschen- und frauenfeindlichen Gesetzen auszuhöhlen, wie es vor Jahrzehnten noch für unvorstellbar gehalten worden wäre. Eine jener Werte-Relativierer ist die Osloer Anthropologie-Professorin Unni Wikan. Angesichts der Vergewaltigungswelle durch Muslime in Norwegen rät sie ihren Geschlechtsgenossinnen allen Ernstes, doch bitteschön die Tatsache zur Kenntnis zu nehmen, dass deren freizügige Art, sich zu bekleiden, von den muslimischen Männern nun mal als provokativ und direkte Aufforderung zum Sex aufgefasst würden. Wikan ist nur eines von zahllosen Beispielen, wie fehlgeleitete akademische Wirrköpfe den Islam bei der Kolonisierung Europas aktiv unterstützen.

 

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Datum: Samstag, 28. November 2009 21:02
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5 Kommentare

  1. 1

    mal wieder die typische gedankliche Aussage: “das hat nix mit dem Islam zu tun” im Kommentar vom 15.01.10 22:12
    und trotzdem waren die Täter Anhänger des Islam und fühlten auch kein Unrecht. Wer hat diese Täter so gelehrt, dass sie so tun müssen und warum verurteilt kein Islam-Gläubiger diese Taten aufs Schärfste? Diese gehen mit keinem Wort darauf ein.

    Als die Anschläge vom 11.09.01 stattfanden, war ich gelähmt und entsetzt. Ich war früher bei den ZJ und man lernte von Kind auf immer, dass die großen Heldentaten (Vernichtungskriege) durch Gottes Wunder gelenkt worden seinen – wie zum Beispiel in Richter 16:27-30, als Simson mit seinem Selbstmord durch übernatürliche Kräfte 3000 Personen, Alte/Junge/Frauen/Kinder/Männer, zu Tode brachte, in dem er ein großes Gebäude zum Einsturz brachte.
    Seit dieser Zeit bin ich sehr nachdenklich geworden und habe mich vom Glauben der ZJ abgewendet, ich glaube an den Herrn Jesus und an seine Erlösung, aber die barbarischen Gemetzel, die in dem Alten Testament bis zum Buch “Chronkia” niedergeschrieben sind, sind mir fortan ein Gräuel.
    Ich denke, man müsste solche früheren biblischen Massenmorde offen verurteilen und sich davon distanzieren. Damit werden es aber viele Religionsgemeinschaften und deren Anhänger schwer haben, sind es doch die heroischen Taten gottesfürchtiger Männer.
    Genauso wird es vermutlich den Islam-Gläubigen gehen, sie fühlen im Inneren den Drang des heiligen Krieges, und dies seit im Iran der Ayatollah Khomeini die Macht ergriffen hat; seitdem ist irgendwie die “Blutdurst” erwacht. Sie befinden sich in dem Dilemma, entweder den Koran nicht vollständig zu befolgen – und womöglich ihre Jenseits-Existenz zu gefähren, oder sich nicht dazu zu äußern und solche Themen zu umgehen. Daher hört man niemals eine offene lautstarke Verurteilung solcher Schandtaten, weil es ja doch sein könnte, dass es gott/allahgewollt war, was diese “Recht”gläubigen mit den “Un”gläubigen gemacht haben. Und allah anzuklagen ist für Moslems undenkbar.

    Ich habe die komplette Bibel mehrfach gelesen und den Koran zu 70%. Der Islam beruft sich auf Abraham und daraus aber auf die Linie Ismaels statt Isaaks. Moses wird als Prophet anerkannt, Jesus soll aber nur ein weiterer Prophet von “allah” gewesen sein und nicht Gottes Sohn und auch nicht für eine Erlösung gestorben oder auferweckt worden sein – also eine völlige Leugnung der Evangelien. Desweiteren wird es im Koran als unverzeihliche Sünde betrachtet, allah einen Sohn zuschieben zu wollen.
    —————————
    Eine weitere Greueltat von Israel in den Anfangstagen ist in 1 Mose (Genesis) 34:25-29 aufgezeichnet, indem die Söhne Israels in einer Stadt “Sichem” alle Männer ermordeten nachdem sie diese mit trügerischen Worten köderten. Genau diese Situation in Gedanken fühle ich nun, nachdem immer mehr Muslime sich in unser Land einschleichen, von Integration reden und alles schön reden können und unsere Politiker sich regelrecht einschläfern lassen. Die “Sichemiter” wollten mit dem Jakob und seinen Söhnen und Familien alles teilen und sie in ihr Leben integrieren und dann taten diese ihren feigen Mord.
    Aber auch den Trojanern ging es nicht besser mit dem hölzernen Pferd.
    Ich frage mich ernsthaft, wer unser Land, wer Europa regiert und vor mit der totalen Liebkosung des Islam nicht die beängstigende Gefahr sehen will.
    —————————-
    Aber das Buch Daniel, Jesaja, Hesekiel, auch Aussagen von Jesus in den Evangelien und in der Offenbarung sind für mich tröstlich.
    Ich bin noch auf der Suche, wer der in Hesekiel genannte “Gog von Magog” ist, der gegen Israel ausziehen und Krieg führen will. Diese Prophezeihung ist mal wieder eine Endzeitankündigung, in der Gott gemäß Hesekiel 38:1-4 diesen “Gog von Magog” wie mit Haken in den Kinnbacken so lenken wird, dass dieser sein auserwähltes Volk “Israel” angreifen soll
    und dann ein für allemal mit diesem “Gog” Schluß sein soll und auch mit den vielen sich ihm anschließenden Völkern. Möglichweise passt die Beschreibung dieses “Gog” auf den Islam und auf seine Wurzeln, das hoffe ich zumindest.

  2. 2

    Mein lieber Abbes, Herr Mannheimer hat sich die Mühe gemacht, alle seine Behauptungen zu belegen.
    Sie allerdings behaupten ausschließlich. Wer sollte sich hier eigentlich schämen.
    Ein ehemaliger Moslem, Herr Hamed Abdel-Samad hat kürzlich die relativ stereotype, allerdings durchaus hilfreiche Argumentationskette gegen islamkritische Äußerungen aufgezeigt:

    http://www.welt.de/die-welt/debatte/article5902951/Gebrauchsanweisung-fuer-Islam-Versteher.html

    Da können Sie Ihre Methode noch verfeinern.
    Viel Spaß beim Lesen:

    Gebrauchsanweisung für Islam-Versteher
    Von Hamed Abdel-Samad 19. Januar 2010,

    Ist die Islamophobie der neue Antisemitismus? Darüber ist eine Debatte entbrannt. Aber wer Muslime wirklich ernst nimmt, muss Islamkritik üben

    Wie verpasst man eigentlich einem Islamkritiker einen Maulkorb? Falls Sie gegen Islamkritik allergisch sind und aus beruflichen oder ideologischen Gründen oder vielleicht einfach aus intellektueller Trägheit zur Verteidigung des Islam neigen, werden diese Gebrauchsanweisungen für Sie äußerst hilfreich sein:
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    Wenn der Kritiker ein Nichtmuslim ist, haben Sie ein leichtes Spiel. Zermürbungstaktik ist angesagt: Sie werfen ihm Mangel an Kenntnis des Islam vor, reden über die Heterogenität und Vielschichtigkeit der jüngsten abrahamitischen Religion und fragen ihn, von welchem Islam er denn nun rede. Bald verliert er die Übersicht im Labyrinth der islamischen Rechtsschulen und Strömungen, und die Debatte verläuft im Sande. Der Vorwurf der Islamophobie sollte nicht lange auf sich warten lassen. Sie sollten zwar das Wort “Rassismus” nicht in den Mund nehmen, aber lassen Sie den Islamkritiker spüren, dass das genau das ist, was sie ihm unterstellen. Reden Sie über Stimmungsmache, den Applaus von der falschen Seite und das Wasser auf der Mühle der Fremdenfeindlichkeit. Und bevor er Ihnen widerspricht, erinnern Sie ihn an die schrecklichen Ereignisse vor 70 Jahren in Deutschland. Damals warnten die Antisemiten vor der Judaisierung Europas, genauso wie die Islamophoben heute vor der Islamisierung des Abendlandes warnen. Das Wort “Holocaust” sollten Sie aber lieber nicht aussprechen.

    Eine Erwähnung des Kalten Kriegs gehört ebenfalls zum Programm. Denn schließlich sei nach der “roten” und der “gelben” Gefahr nun das Feindbild Islam an der Reihe, um die Angstlust der Europäer zu stillen und die Konturen der europäischen Identität zu schärfen. Kaum einer wird merken, dass Ihre Argumentation verbohrt ist und dass sie die falschen Vergleiche ziehen, weil sie Ihre Gegner mit ihren eigenen Traumata die ganze Zeit beschäftigen und nie über das reden, worum es geht.

    Diese Taktik funktioniert fast immer, es sei denn, der Islamkritiker ist selber ein Muslim und weiß, wovon er redet. Da haut der Vorwurf des Rassismus und des Mangels an Islamkenntnis natürlich nicht hin. Deshalb muss mit harten Bandagen gekämpft werden. Greifen Sie ihn in seiner Integrität an. Er muss ein pathologischer Selbsthasser sein, der durch seine Kritik am Islam eine Abrechnung mit seiner Kultur anstrebt. Stöbern Sie in seiner Biografie, ein Schandfleck lässt sich immer finden. Und wenn er eine Frau ist, dann ist sie natürlich emotional, sprunghaft und unsachlich.

    Nach dem Minarettverbot der Schweizer und dem vereitelten Attentat auf Kurt Westergaard hatte ich die Hoffnung, dass endlich eine unverkrampfte Streitkultur entstehen würde, wo über die Themen Islam und Migration eine tiefgründige Debatte geführt werden könnte. Meine Hoffnung wurde durch einige Medienbeiträge in der islamischen Welt beflügelt, die diesmal nicht versuchten, die Wutindustrie anzukurbeln, sondern Besinnung und Zurückhaltung anmahnten. Die ägyptische Wochenzeitung “al-Youm al-Sabea” fragte sogar in einem kritischen Bericht nach den Sünden der Muslime weltweit, die diese ablehnende Haltung gegenüber dem Islam in Europa verursacht hätten. Sogar die Beiträge eines “Häretikers” wie mir wurden veröffentlicht. Dort hat die Islamkritik scheinbar Früchte getragen und einen Denkprozess unter Muslimen über die eigenen Versäumnisse ausgelöst.

    Und in Europa? Zwar wurden einige äußerst seltene islamkritische Beiträge in den Mainstream-Medien veröffentlicht, doch bald hatte sich meine Befürchtung bestätigt: In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument.

    Allein am 14. Januar veröffentlichten die “Süddeutsche Zeitung” (SZ) und der Berliner “Tagesspiegel” zwei Beiträge, die von der gleichen Person hätten stammen können. In dem SZ-Beitrag mit dem Titel “Unsere Hassprediger” vergleicht Thomas Steinfeld Islamkritiker wie Henryk Broder und Necla Kelek mit den von ihnen kritisierten islamischen Fundamentalisten. Der ganze Text scheint – zumindest im Tenor – eine Kopie des Beitrags von Claudius Seidl in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” (FAS) vom 10. Januar zu sein. Dort waren die Hassprediger sogar “heilige Krieger”. Besonders Seidls Schlusswort fand ich amüsant. In Anlehnung an ein Zitat von Voltaire schreibt er: “Ich mag Ihr Kopftuch nicht, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sich kleiden dürfen, wie Sie wollen.” So resümiert er sein verkürztes Verständnis von Freiheit.

    Mit seiner eigenen Logik darf man Seidl eigentlich “Kopftuchmärtyrer” nennen. Aber sonst würde er sein Leben ganz sicherlich nicht dafür opfern, damit eine muslimische Frau in Deutschland ein selbstbestimmtes Leben jenseits der strengen Moralvorstellung der muslimischen Communities führen kann. Er würde niemals über sie in der FAS einen Artikel schreiben, falls sie vom eigenen Bruder im Namen der Ehre ermordet würde, denn diese “orientalischen Verhältnisse” sind seines feuilletonistischen Dschihads nicht würdig.

    Im “Tagesspiegel” vom 14. Januar wundert sich Andreas Pflitsch über die scharfe Islamkritik, die aus den muslimischen Reihen kommt, und nennt diese den “kalten Krieg der Aufgeklärten”. Die Beiträge einiger Islamkritiker wie des in den USA lebenden Islamwissenschaftlers Ibn Warraq, der Vorsitzenden des Zentralrats der Ex-Muslime, Mina Ahadi, und des Verfassers dieses Beitrags, sieht Pflitsch als “plumpes Aufwärmen alter Ressentiments”, das mit dem Programm der Aufklärung nicht zu verwechseln sei. Was Herr Pflitsch zwischen den Zeilen sagen wollte, ist meines Erachtens: “Was Kritik und was Aufklärung ist, das bestimmen immer noch wir. Muslime, die sich artikulieren können und das Heft in die Hand nehmen, gibt es nicht und darf es nicht geben, deshalb müssen wir Deutsche dies übernehmen, um Muslime vor sich selbst zu beschützen.” Nein, danke, Herr Pflitsch, ich heile mich selbst!

    Solche Beiträge mögen zwar gut gemeint sein, weil sie aus dem Nobelturm einer Kultur des schlechten Gewissens und nicht aus der Praxis stammen. Sie helfen uns aber weder, zu einer ehrlichen Debatte zu gelangen, noch helfen sie Muslimen, aus der eigenen Lethargie herauszukommen. Im Gegenteil, diese Vorwürfe bestätigen die hartnäckigen Verschwörungstheorien und zementieren die Opferhaltung vieler Muslime.

    Man mag manche Islamkritik für überzogen oder provokativ halten. Ich persönlich bin nicht mit allem einverstanden, was Frau Kelek und Herr Broder sagen. Doch deren Islamkritik halte ich nicht für das Hauptproblem des Islam, sondern für einen Spiegel dieses Problems. Der Islam hat ein Problem mit sich selbst, mit seinen Ansprüchen und Weltbildern. Und ihm läuft die Zeit davon. Relativismus und Wundenlecken sind da die falschen Rezepte.

    Ein altägyptisches Sprichwort sagt: “Der wahre Freund bringt mich zum Weinen und weint mit mir. Er ist aber kein Freund, der mich zum Lachen bringt und innerlich über mich lacht.” Wer Muslime tatsächlich ernst nimmt, muss Islamkritik üben. Wer mit ihnen auf gleicher Augenhöhe reden will, sollte mit ihnen ehrlich sein, statt sie als Menschen mit Mobilitätsstörungen zu behandeln. Schlimm genug ist es, wenn jemand Menschen für Behinderte hält, die keine sind. Noch schlimmer ist es, wenn er anfängt, vor ihnen zu hinken, um eine Behinderung vorzutäuschen, in der Illusion, sich mit ihnen dadurch zu solidarisieren.

  3. Selbach Maximiliane
    Dienstag, 2. November 2010 20:23
    3

    Der Islam ist eine pseudoreligiöse Ideologie, die man nur unter Lebengefahr verlassen kann. Nennen Sie soetwas Religion? Wo ist der freie Wille bei zwangsverheirateten Mädchen? Hat es vielleicht mit sozialer Situation zu tun, wenn ich meine Schwester umbringe, weil sie sich modisch anzieht, einen Freund hat? Wenn ich ein Kind ohne ein Wort Deutsch-Kenntnis in die Schule schicke kann es ja kaum mitkommen und ohne Ausbildung gibt´s eben keinen guten Job.
    Komisch ist. Italiener, Griechen, Portugiesen, Spanier haben es bei uns geschafft -nur eben die Muslime höchst selten, warum wohl, denken Sie mal nach!!!

    M.S.

  4. 4

    Die Rentenlüge

    Seit Jahren wird in der deutschen Öffentlichkeit ein Schreckensszenario geschildert: Der Geburtenrückgang in diesem Land führe dazu, dass unser gesamtes Sozialsystem zusammenbreche, wenn nicht möglichst frühzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen würden. Die erforderlichen Maßnahmen zur Verhinderung dieser „demografischen Katastrophe“ seien Kürzung von Leistungen, Verschärfung der Anspruchsvoraussetzungen und eine weitgehende Privatisierung der Vorsorgesysteme. Gewinner und Verlierer gibt es durch diese Maßnahmen angeblich nicht. Gleichzeitig wird mehr Generationengerechtigkeit gefordert, denn die heute Alten seien relativ gut situiert, während die Jungen zu stark belastet und ohne Hoffnung auf eine vergleichbar komfortable Zukunft seien. So jedenfalls lautet die Meinung, die den Mediendiskurs zum Thema Sozialstaat dominiert.

    Dagegen soll hier die These begründet werden, dass es sich bei der „demografischen Zeitbombe“ letztlich um eine politisch-ideologische Nebelbombe handelt.

    Demografische Entwicklung nicht dramatisieren

    Zunächst einmal sind demografische Prognosen über einen Zeitraum von knapp einem halben Jahrhundert, wie sie immer wieder gegeben werden, kaum seriös. 50-Jahres-Prognosen zur Demografie hält der Koblenzer Statistikprofessor Gerd Bosbach für „moderne Kaffeesatzleserei“,was er an Beispielen aus der Vergangenheit illustriert.1 So ist manche „bevölkerungswissenschaftliche“ Prognose eher Prophetie als exakte Berechnung künftiger Entwicklungsprozesse. Leider wird mit dieser Form der Mathematik beziehungsweise der Statistik Politik gemacht.

    Außerdem ist ein zeitweiliger Rückgang der Bevölkerung nicht an sich etwas Dramatisches. Zwar altert die Bevölkerung der Bundesrepublik und nimmt nach 2020 zumindest der Tendenz nach deutlich ab. Doch eine Abnahme der Bevölkerungszahl von 82,5 Millionen Einwohnern heute auf 75,1 Millionen Menschen im Jahr 2050, wie ihn das Statistische Bundesamt erwartet,2 braucht uns keine Furcht einzuflößen. Schließlich wäre die Bundesrepublik damit nach wie vor eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt.

    Einnahmen der Rentenversicherung hängen nicht unmittelbar mit Demografie zusammen

    Wie sich ein Bevölkerungsrückgang auf den Sozialstaat auswirkt, wird ebenfalls nicht sachgemäß dargestellt. So liefert Martin R. Textor zum Beispiel Berechnungen, wonach auf 100 potenzielle Beitragszahler im Jahr 2033 ebenso viele Rentner kommen und kommentiert: „Dass diese Entwicklung zu stark ansteigenden Beitragssätzen führen muss, ist offensichtlich.“3 Und der britische Wirtschaftsjournalist Paul Wallace spricht in seinem Buch „Altersbeben“ von einer „Rentenfalle“, welche demografisch bedingt sei und für Staaten wie die Bundesrepublik nur zwei Auswege offen lasse: „Entweder die Beiträge steigen drastisch, oder die Renten müssen radikal gekürzt werden.“4 Der langjährige Berater der Bundesregierung Bert Rürup forderte gar: Wer 35 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung nachweise, der solle im Alter auf jeden Fall „eine Rente geringfügig über dem Niveau der Grundsicherung“ erhalten.

    In Wahrheit handelt es sich hierbei um eine sozialpolitische Milchmädchenrechnung. Die Einnahmen zur Rentenversicherung hängen nämlich vor allem von der Arbeitsmarkt- sowie der Lohn- und Gehaltsentwicklung ab5, denn je mehr die beitragspflichtigen Personen verdienen, desto mehr zahlen sie in die Rentenkasse ein. So konnte die Anzahl der Beitragszahler im Verhältnis zur Anzahl der Rentner auch seit langem ständig weiter zurückgehen, ohne dass dies den kontinuierlichen Ausbau des Sozialstaates bis 1974/75 verhindert hätte. Zum Beispiel kamen „vor über hundert Jahren auf eine Person über 65 Jahre rund zwölf Erwerbsfähige. 2000 sind es gerade noch vier. (…) Der Lebensstandard ist jedoch in den letzten 100 Jahren deutlich gestiegen.“6 Die Wirtschaftsleistung und die durchschnittlichen Löhne stiegen nämlich parallel und somit auch die Einnahmen der Rentenkasse.

    Anders ausgedrückt: Das „Einkommen“ jedes Menschen, vom Kind bis zum Greis, stammt allein aus der Gesamtwirtschaftsleistung. Wenn nun die Anzahl der Menschen abnimmt, aber die Wirtschaftsleistung insgesamt zunimmt, konstant bleibt oder in der selben Relation abnimmt, dann sind damit für niemanden zwangsweise Einkommenskürzungen verbunden. Ein Rückgang der Bevölkerung würde nur dann zwangsweise zu Leistungskürzungen führen, wenn damit auch ein überproportionaler Rückgang der Wirtschaftsleistung verbunden ist. Wenn man sich die gegenwärtige Arbeitslosigkeit vor Augen führt und bedenkt, dass der technische Fortschritt dazu geführt hat, dass auf einen Großteil der Menschen produktionstechnisch gesehen verzichtet werden kann, wird deutlich, dass ein Rückgang der Bevölkerung in keiner Weise einen Rückgang der Wirtschaftsleistung wahrscheinlich macht. Überhaupt muss der technische Fortschritt bei Zukunftsprognosen bedacht werden. Man kann nicht die Leistungsfähigkeit eines heutigen Beschäftigten auch für das Jahr 2050 unterstellen, wie es häufig getan wird.7

    Auch eine Veränderung der demografischen Struktur bewirkt nicht automatisch, dass eine Altergruppe, zum Beispiel die Rentner weniger haben. Entscheidend ist nur, wie viel Reichtum die Volkswirtschaft erzeugt und auf wen er verteilt wird.

    Die oben zitierten alarmierenden Berechnungen sind zudem deshalb unseriös, weil sie nicht die Möglichkeit mit einrechnen, die Gruppen, die derzeit noch nicht in die Sozialversicherung einzahlen müssen (Selbstständige, Freiberufler, Beamte, Abgeordnete und Minister) in die Gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Weiter wird die Möglichkeit ausgeblendet, die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben, die es heute gerade den Bessergestellten erlaubt, sich der sozialstaatlichen Solidarität zu entziehen, sowie die Möglichkeit, den Beitragssatz und/oder den Bundeszuschuss zu erhöhen. Von all diesen Faktoren hängen die Einnahmen der Rentenkasse nämlich ebenfalls ab. Zwischen demografischer Entwicklung und GRV-Einnahmen besteht also kein unmittelbarer Zusammenhang.

    Fakt ist: Unser Land war noch nie so reich wie heute, schließlich konnte unsere Wirtschaft bisher immer weiter wachsen. Die Kürzungen der Renten sind deshalb kein Folge von Knappheit, sondern eine Folge von Betrug.

    Mehr Kinder für die Rentenkasse?

    Deshalb ist auch unvertretbar, was Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, forderte: Nur wer mindestens drei Kinder großzieht und durchschnittliche Beiträge gezahlt hat, dem könne die umlagefinanzierte Rente im bisher erwarteten Umfang erhalten bleiben.“8 Diese Konzeption beruht auf einer „biologischen Produktionstheorie“, die so tut, als sei die menschliche Fortpflanzung der Ursprung eines wachsenden gesellschaftlichen Reichtums, aus dem steigende Altersrenten letztlich stammen. Diese Theorie steht mit den Verhältnissen einer modernen, auf Kapital- und Wissensakkumulation basierenden Volkswirtschaft jedoch kaum in Einklang: „Offensichtlich orientiert sich die ‚biologische Produktionstheorie‘ am Muster der archaischen vorindustriellen Subsistenzwirtschaft, ganz so, als wäre die Familie noch immer auch Produktionsbetrieb und Trägerin der sozialen Sicherung.“9

    Einsparungen durch Kinderrückgang berücksichtigen

    Genaugenommen haben wir in unserer Gesellschaft keinen Generationenvertrag, sondern einen Erwerbstätigen- zu Nichterwerbstätigen-Vertrag. Alle Erwerbstätigen kommen für alle Nichterwerbstätigen auf, also neben den Rentnern auch für Kinder und Jugendliche. Wenn es nun weniger Kinder gibt, so ergeben sich daraus auch Einsparungen bei Kindergärten, Schulen, Hochschulen und der Jugendhilfe, die gleichfalls in Rechnung gestellt werden müssen, wenn man die Belastung der erwerbstätigen Generation ermitteln will.

    Künstlicher Generationenstreit aus politischem Interesse

    Man kann vermuten, dass die demografische Entwicklung deshalb dramatisiert wird, um auf diese Weise die Maßnahmen zur Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zu legitimieren. Demografie fungiert hierbei in erster Linie als Mittel der sozialpolitischen Demagogie. „Generationengerechtigkeit“ ist zu einem politischen Kampfbegriff geworden, der von vermehrter sozialer Ungleichheit innerhalb jeder Generation ablenkt.

    Das Thema Kinderarmut wird zum Beispiel benutzt, um die Jüngeren gegen die Älteren auszuspielen und Letzteren einen Verzicht auf Einkommenszuwächse oder Leistungskürzungen abzuverlangen. Die soziale Polarisierung wirkt sich jedoch auf jede Altersgruppe gleich aus. Die soziale Scheidewand trennt also nicht Jung und Alt, sondern verläuft immer noch, wenn nicht mehr denn je zwischen Arm und Reich – unabhängig vom Lebensalter!

    Auch lässt eine Querschnittsbetrachtung, welche die Lage unterschiedlicher Altersjahrgänge vergleicht, außer Acht, „dass die jüngeren Generationen über ein wesentlich höheres Nettorealeinkommen als ihre Eltern verfügen und dass dieses Realeinkommen weiter wächst, selbst wenn in begrenztem Umfang eine prozentual erhöhte Abgabenbelastung erfolgt.“11

    Es wird also so getan, als sei die Kluft zwischen Kapital und Arbeit durch einen neuen Grundwiderspruch, nämlich zwischen Jung und Alt, abgelöst und Klassenkampf durch einen „Krieg der Generationen“ ersetzt worden. Damit wird von den eigentlichen Problemen, nämlich der ungerechten Einkommens- und Vermögensverteilung, abgelenkt.

    Auch wird gerne so getan, als hätten zukünftige Generationen hohe Schuldenberge abzutragen, wozu sie weder willens noch in der Lage wären. Dabei lastet dieser Schuldendienst nur auf einem Teil der kommenden Generationen; ein anderer erhält mehr Zinsen aus (geerbten) Schuldverschreibungen des Staates, als er selbst an Steuern zahlt und profitiert dadurch sogar von heutigen Budgetdefiziten. Aus der Staatsverschuldung resultieren nämlich sowohl Forderungen wie Verbindlichkeiten und beide Größen werden an die nächste Generation „vererbt“ werden.12

    Gerd Bosbach fragt ketzerisch:„Will man die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer langfristig von der Teilhabe am Produktivitätsfortschritt abkoppeln? Dann wären die Arbeitnehmer tatsächlich nicht so leicht in der Lage, die Versorgung der Jungen und Älteren zu übernehmen. Das hätte allerdings weniger mit den ‚unausweichlichen‘ Folgen des Alterungsprozesses zu tun, sondern wäre eine bewusste politische Entscheidung hinsichtlich der Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums.“13

    Private Rentenversicherung?

    Wäre die demographische Rentenlüge wahr, träfe sie in gleicher Wucht die kapitalgedeckte Rente. Denn jeder Sozialaufwand beziehungsweise jede Rente muss immer aus dem laufenden Bruttosozialprodukt erwirtschaftet werden (Mackenroth-These). Niemand will im Alter Zinsgutschriften essen, er will reale Lebensmittel verspeisen. Wer Geld zurücklegt, hat zwar im Alter individuell mehr Geld zur Verfügung aber es entsteht dadurch weder in der Gegenwart noch in der Zukunft mehr Volkseinkommen, das es insgesamt zu verteilen gibt. „Bei jedem Finanzierungssystem wird entschieden, welche Belastungen die Jüngeren durch Einbußen im Konsum haben und welche Belastungen auf die Älteren durch Minderung ihrer Rentenansprüche zukommen. Beim Umlageverfahren erfolgt diese Entscheidung über den politisch-demokratischen Prozess, bei kapitalfundierten Systemen über ‘anonyme’ Marktprozesse.“14

    Dabei zeigte das Tief der Aktienkurse nach den Terroranschlägen am 11. September 2001, wie problematisch es ist, mit der „Riester-Rente“ auf die Börse und private Vorsorge zu setzen, wenn es um die langfristige Stabilität und Verlässlichkeit der Alterssicherung geht. Kaum von der Hand zu weisen ist die Vermutung, dass sich hinter der Forderung nach mehr „Generationengerechtigkeit“ handfeste Interessen verbergen und Finanzmarktakteure gute Chancen für profitable Geschäfte mit ihren Produkten wittern, wenn die Angst weiter um sich greift, dass kollektive Vorsorgemaßnahmen dem Einzelnen keinen ausreichenden Schutz mehr böten. So profitieren neben der Finanzindustrie auch die Unternehmen von der Zerstörung der umlagefinanzierten Rente, weil sie eben diese einst paritätisch mitfinanzieren mussten. Die private Vorsorge dagegen hat der Beschäftigte allein zu tragen. Dabei können von vornherein nur diejenigen in eine private Sicherung einzahlen, deren Grundversorgung ohnehin gedeckt ist.

    Was fehlt, ist eine soziale Umverteilung von oben nach unten, die der Bekämpfung von öffentlicher und privater Armut dient. Unabhängig vom Lebensalter muss die finanzielle Leistungsfähigkeit eines Bürgers wieder entscheiden, in welchem Maß er zum Allgemeinwohl beiträgt.

  5. 5

    Oh, ja. Unsere Politiker sind die größten Nebelkerzen überhaupt. Auch deren Fachleute, Herr Rürup z.B., kann heute nicht mehr sagen, dass er etwas gegen die Altersarmut getan hat. Er hat die Versicherungsunternehmen und den Staat gerettet.
    Rürup-Verträge werfen weit aus nicht das ab, was bei Vertragsabschluss versprochen wurde. Somit kann man mit Fug und Recht behaupten, dass auch das Modell eine faule Nuss ist – wie fast alles, was die SPD während ihrer Regierungszeit gemacht hat. Der ungehemmte Zuzug von “qualifizierten” Leuten aus aller Herren Länder wird uns vor das nächste Problem stellen: Sie sind nicht gewillt ihr Leben lang zu arbeiten. Weiter spüren wir schon heute durch den Zuzug der Türken in den 1970er Jahren eine Verasozialisierung der Gesellschaft. Bildung, Straßenbau, Gesundheitsvorsorge: Das waren 3 Bereiche in Deutschland, die die Deutschen in den 1970er Jahren als vorbildlich in der Welt betrachteten. Heute erkennen wir mit Schrecken, dass genau diese Bereiche sträflich vernachlässigt und ausgebeutet wurden. Mahner und Warner wurden -wie üblich in der BRD-stets in die rechte Ecke gestellt. Heute sehen wir Probleme an allen Ecken und Enden. Die Bevölkerung der BRD ist immer noch nicht rechts angekommen (was aber eventuell passieren könnte, wenn der Richtige kommt). Qualifizierter Zuzug aus Spanien und Portugal (also Akademiker, Leute mit guter Ausbildung und deutschen Sprachkenntnissen) haben Deutschland oft nach kurzer Zeit wieder verlassen, weil die Gehälter und Löhne zu gering waren. Und genau hier zeigt sich die Lösung des Problems: Die Industrie und Wirtschaft verlangt trotz HartzIV-Empfänger, 1-Euro-Jobber, Praktikanten und Leiharbeiter nach noch billigeren Arbeitskräften. Es versteht sich von selbst, dass hierfür nicht die qualifizierten Leute nötig sind sondern genau die Klientel, die man in Deutschland ungern sieht: Roma, Sinti, Zigeuner, Huren, Nutten, Kriminelle, usw. Die verlogene Politik und die unfähigen Gewerkschaften haben auf ganzer Linie versagt bzw. Deutschland verkauft. Das wird sich über kurz oder lang rächen. Gnade den Verursachern Gott.